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	<title>Johannes Moskaliuk &#187; web-2.0</title>
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	<description>Internet, Medien, Psychologie</description>
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		<title>Hauptsache Interaktion: So funktioniert Gruppenlernen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der heutige Gastbeitrag von Sibylla Wolter besch&#228;f [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; padding: 5px;"><a href="http://www.researchblogging.org"><img style="border: 0;" src="http://www.researchblogging.org/public/citation_icons/rb2_large_gray.png" alt="ResearchBlogging.org" /></a></span></p>
<p><em>Der heutige Gastbeitrag von Sibylla Wolter besch&#228;ftigt sich mit der Frage, wie der Aufgabentyp, die aufgabenbezogene Interaktion und die gleichberechtigte Partizipation individuelle Leistungen und Gruppenproduktivit&#228;t in kooperativen Lernszenarien beeinflusst. Auch wenn der Artikel sich dabei auf kooperatives Lernen im Klassenzimmer bezieht, kann das einfache Modell gut erkl&#228;ren, unter welchen Bedingungen webbasiertes kooperatives Lernen erfolgreich ist. </em></p>
<p>Ganz allgemein und intuitiv w&#252;rde man bereits der Menge und Art an Interaktion und Kommunikation innerhalb einer Gruppe eine bedeutende Rolle zuschreiben. Sei es die Gruppe bearbeitet ein Problem bzw. eine Aufgabe oder sie &#252;bt sich „einfach“ sich im Umgang sozialer Kontakte. Im Rahmen von Gruppenaufgaben im Kontext der Schule, stellt sich seit langem die Frage, mit welcher Lernmethode ein bestm&#246;gliches Lernergebnis erreicht werden kann und wie diese Methode gegebenenfalls modifiziert werden muss, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Neben traditionellem Frontalunterricht wurde immer wieder &#252;ber die Effektivit&#228;t kollaborativen Lernens, d.h. interaktives Arbeiten in Kleingruppen,  diskutiert. Befunde, die diese beiden Lehrmethoden vergleichen, konnten keinen konstanten Vorteil f&#252;r die eine oder andere Methode feststellen. Auch die Faktoren, die kollaboratives Lernen erm&#246;glichen bzw. f&#246;rdern, beispielsweise die soziale Interdependenz, sind in ihrer St&#228;rke als Moderatorvariable umstritten.</p>
<p>Bei einer genaueren Analyse der Interaktionsdynamik innerhalb kleiner Gruppen im Kontext des kollaborativen Lernens im Schulunterricht, fand Elizabeth G. Cohen (1994) &#252;ber eine Analyse mehrer Studien heraus, dass nicht nur &#252;ber die Menge an Interaktion, sondern auch &#252;ber die Art an Interaktion Aussagen &#252;ber den Lernerfolg von Kleingruppen gemacht werden k&#246;nnen. In diesem Zuge analysierte sie auch den Aufgabentypus, der ja die Interaktionsgrundlage darstellt. Hierbei konnte sie eine wichtige Differenzierung hinsichtlich des Aufgabentypus’ vornehmen, sie unterschied „echte“ vs. „unechte“ Aufgabenarten. Der Aufgabentyp, der die beste Passung f&#252;r kollaboratives Lernen aufwies, war eine „echte Gruppenaufgabe“ und hatte folgende Merkmale:</p>
<ul>
<li> F&#252;r das L&#246;sen der Aufgabe wird die Mitarbeit jedes Einzelnen ben&#246;tigt, d.h. ein Individuum, sei es auch noch so klug, kann sie nicht l&#246;sen (reziproke Abh&#228;ngigkeit).</li>
<li>Es muss Ressourcen- Interdependenz gegeben sein</li>
<li>Als wichtigstes Merkmal muss die Aufgabe ein sog.  „ill- structured problem“ vorweisen, d.h. es gibt keine klare Anweisung zur L&#246;sung der Aufgabe bzw. zur L&#246;sung, nach dem Motte: Macht eine Ausarbeitung zum Thema X, wie ihr das macht, sei euch &#252;berlassen!</li>
</ul>
<p>Cohen (1994) lies mit dieser Arbeit die allgemeine Frage, welche Lernmethode die bessere sei, bei Seite und konzentrierte sich vielmehr auf die Faktoren bzw. Bedingungen unter welchen kollaboratives Lernen am erfolgreichsten ist. Sie konnte zeigen, dass die Art der Gruppenaufgaben in Zusammenhang mit unterschiedlichen Interaktionsformen die Produktivit&#228;t der Gruppe am besten erkl&#228;rt. Ein ganz einfaches Modell w&#252;rde ein erfolgreiches Zusammenspiel von Aufgabentyp, Interaktion und Leistung folgenderma&#223;en visualisieren:</p>
<p>﻿<img src="http://blog.moskaliuk.com/wp-content/uploads/2010/07/cohen.png" alt="Modell von Cohen" width="369" height="150" /></p>
<p>Die Aufgabenstellung beeinflusst, ob Interaktion m&#246;glich und sinnvoll ist. Aufgabenbezogene Interaktion f&#252;hrt zu Produktivit&#228;t und Leistung. Voraussetzung f&#252;r aufgabenbezogene Interaktion ist gleichberechtigte Partizipation.</p>
<p>F&#252;r die Praxis in der Schule kann man nun hieraus eine wichtige Erkenntnis mitnehmen: Es kommt weniger darauf an, die <em>Eine Beste Lernmethode</em> zu finden, sondern je nach zu bearbeitender Fragestellung, d.h. Aufgabentypus, die bestpassendste Lernmethode zu w&#228;hlen. Eine gute Passung zwischen Aufgabentyp und Interaktionsdynamik k&#246;nnte der Schl&#252;ssel zu produktivem Lernen mit sehr guten Ergebnissen darstellen.</p>
<p><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rft.jtitle=Review+of+Educational+Research&amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.2307%2F1170744&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;rft.atitle=Restructuring+the+Classroom%3A+Conditions+for+Productive+Small+Groups&amp;rft.issn=00346543&amp;rft.date=1994&amp;rft.volume=64&amp;rft.issue=1&amp;rft.spage=1&amp;rft.epage=35&amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Flinks.jstor.org%2Fsici%3Fsici%3D0034-6543%2528199421%252964%253A1%253C1%253ARTCCFP%253E2.0.CO%253B2-G%26origin%3Dcrossref&amp;rft.au=Cohen%2C+E.&amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Psychology%2CLearning%2C+Educational+Psychology%2C+Cognitive+Psychology%2C+Industrial%2FOrganizational+Psychology">Cohen, E. (1994). Restructuring the Classroom: Conditions for Productive Small Groups <span style="font-style: italic;">Review of Educational Research, 64</span> (1), 1-35 DOI: <a rev="review" href="http://dx.doi.org/10.2307/1170744">10.2307/1170744</a></span></p>
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		<title>Besuchertag am IWM am 7.M&#228;rz 2010 &#124; 14-17 Uhr</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>
		<category><![CDATA[IWM Tuebingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag dem 07. M&#228;rz 2010 l&#228;dt das Institut f&#252;r W [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag dem 07. M&#228;rz 2010 l&#228;dt das Institut f&#252;r Wissensmedien  von 14-17 Uhr alle Interessierten zu einem Rundgang durch Virtuelle Welten ein. An interaktiven Mitmach-Stationen geben MitarbeiterInnen des Instituts gro&#223;en und kleinen Besuchern Einblicke in 3D-Animationen und moderne Lerntechnologien. Als Highlight erleben Sie live die Wiedergeburt eines Dinosauriers. Neben einem animierten Dinosaurierskelett, das mit Hilfe von Mixed Reality-Technologie zum Leben erweckt wird, warten auf die Besucher des Publikumstages am IWM zahlreiche weitere Experimentalstationen. So k&#246;nnen virtuelle Fu&#223;ball-Szenen, eine Fahrsimulation und naturwissenschaftliche 3D-Materialien ausprobiert oder eigene Blickbewegungen gemessen werden. Dar&#252;ber hinaus haben die Besucher die M&#246;glichkeit die virtuelle 3D-Welt „Second Life“ sowie die Rekonstruktion einer Hechinger Renaissance-Burg zu erkunden. Kinder k&#246;nnen mit Hilfe einer Tanzmatte grundlegende Rechenschritte ein&#252;ben oder sich in unserer Dino-Malecke aufhalten, in der auf alle Teilnehmenden eine kleine &#220;berraschung wartet.</p>
<p>Mehr Infos auch auf der <a href="http://www.iwm-kmrc.de/www/institut/aktuelles/index.html#file12706">Homepage des IWM.</a></p>
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		<title>Bloggt wie die Wilden. Es lohnt sich!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[schulmeister]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich habe den Artikel vo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich habe den Artikel von Schulmeister (daf&#252;r gibt&#8217;s ja<a href="http://twitter.com/#search?q=schulmeister"> Twitter</a>) nicht gelesen. Ich werde es auch nicht tun, die Diskussion im <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/02/13/schulmeisters-ansichten/">Web </a>dazu ist schon spannend genug. Am besten finde ich Jean-Paul Martin, der einen Blogbeitrag schreibt, und den dann aber wieder l&#246;scht, <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/13/zum-schulmeister-artikel/">weil es wichtigeres zu tun gibt</a>. Die Diskussion ist dabei so sch&#246;n kontrovers, weil es um viele Gegens&#228;tze geht: Blogger vs. Wissenschaftler, Praxis vs. Theorie, Innen vs. Au&#223;en (Schulmeister selber &#228;u&#223;ert sich nicht zur Diskussion).</p>
<p>Die Diskussion zeigt f&#252;r mich aber ein sehr zentrales Problem, dass sich f&#252;r bloggende Wissenschaftler ergibt. Und jenseits von der Frage, ob Christian Spannagel in seinem Blog &#8220;unbelastet von vierzig Jahren hochschuldidaktischer Forschung&#8221; ist oder nicht finde ich es wichtig und spannend, sich diesem Problem zu stellen. Ich nenne das Problem &#8220;Wissenschaft 2.0&#8243; und m&#246;chte dazu drei Bemerkungen los werden.</p>
<p>1.) Einmal Wissenschaft, immer Wissenschaft. Viele bloggende Wissenschaftlerinnen nehmen sich selbst nur als &#8220;<a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/">Wochenendblogger</a>&#8221; wahr oder verstehen den eigenen Blog nur als eine M&#246;glichkeit zum Netzwerken und Kommunizieren. Das widerspricht meinem Verst&#228;ndnis von Wissenschaft. F&#252;r mich ist n&#228;mlich jede &#196;u&#223;erung die im Kontext der Themen mache, in denen ich mich als Experte verstehe Teil der Wissenschaft. Ich bin also nicht nur Wissenschaftler, wenn ich ein Paper schreibe, in dem ich Reviewer davon &#252;berzeugen muss, dass meine Ergebnisse absolut &#252;berzeugend sind, sondern eben auch, wenn ich &#252;ber meine Erfahrung reflektiere. Deshalb finde es vollkommen legitim, Meinung und Erfahrung zu &#228;u&#223;ern, aber eben genau so wichtig, Ankn&#252;pfungspunkte an Theorie und Empirie zu explizieren, wenn ich die habe.</p>
<p>2.) Kommunikation ist Teil der Wissenschaft. Und zwar sowohl nach innen, also auch nach au&#223;en ist Teil der Wissenschaft. &#214;ffentliche Wissenschaft meint damit also, das was ich tue mit Kollegen zu teilen und gleichzeitig einer interessierten &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich zu machen. Daraus ergibt sich f&#252;r mich die zwingende Anforderung, dass ich meinen Blog nicht nur als &#8220;Nebenbei-Kommunikation&#8221; mit Kollegen verstehe, sondern mir klar mache, dass Texte in einem Blog eines Wissenschaftlers als &#8220;Wissenschaft&#8221; verstanden werden. Ich selber werde diesem Anspruch in meinem Blog nicht gerecht, weil ich tats&#228;chlich wenig &#252;ber meine eigentlichen Forschung blogge. Vielleicht sollte ich mir das vornehmen.</p>
<p>3.) Blogs m&#252;ssen anschlussf&#228;hig bleiben. Nat&#252;rlich ist ein Blog zun&#228;chst mal eine ganz inviduelle Sache, das kann tats&#228;chlich jeder schreiben, <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/02/13/schulmeisters-ansichten/#comment-9478">was und wie</a> er oder sie will. Besonders spannend finde ich aber wissenschaftliche Texte (sowohl in Blogs, als auch in Zeitschriften), wenn sie Beziehungen aufzeigen zwischen fr&#252;herer und heutiger Forschung, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Meinung und Ergebnissen. Manchmal habe ich das Gef&#252;hl, dass Blogs von Wissenschaftlern (seien es Edu-, Psycho-, Science-, oder Was-Auch-Immer-Blogs) sich zum Nebenschauplatz entwickeln, neben der eigentlich Wissenschaft. Das finde ich schade, weil es so nie gelingen wird, das Schreiben von Blogs in die wissenschaftliche <a href="http://moskaliuk.com/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=2&amp;Itemid=5">Output-Liste</a> aufzunehmen.</p>
<p>Fazit: Bloggt wie die Wilden. Es lohnt sich!</p>
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		<title>Buchgesellschafts-Lern-und Wissenbegriff wuppt Wissensgesellschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine &#220;berschrift ist ein Zitat aus einem Tweet. Es ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine &#220;berschrift ist ein Zitat aus <a href="http://shiftingschool.wordpress.com/">einem</a> <a href="http://twitter.com/lisarosa/statuses/8288835965">Tweet</a>. Es geht um die Frage ob wir einen neuen Lern/Wissensbegriff brauchen, oder ob wir neue M&#246;glichkeiten des Web mit vorhandene Methoden/Theorien verbinden m&#252;ssen. Letztlich also die Frage ob eine Wissensgesellschaft 2.0 kompatibel ist mit vorhandenen Strukturen in Schulen und Hochschulen, mit Benotungs- und Bewertungssystemen, mit vorgegeben Lernzielen, zu erwerbenden Kompetenzen und Lernportfolios.</p>
<p>Diese Debatte passt gut zu dem, was ich gestern in einem Vortrag von Dennis Barthel &#252;ber ein Schulprojekt der Wikimedia geh&#246;rt habe. Unter der &#220;berschrift &#8220;Skepsis s&#228;en&#8221; ging es um die Frage, wie Lehrer, die vor der Wikipedia warnen und Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die die Wikipedia nutzen von einander lernen k&#246;nnen. Das spiegelt die Frage wieder: Wie passt der &#8220;Buchgesellschafts-Lern-und Wissensbegriff&#8221; mit neuen M&#246;glichkeiten eines Web 2.0 zusammen. Schnell wird die Forderung nach einem neuen Wissensbegriff laut, der dem Rechnung tr&#228;gt, was in Blogs, Wikis und Online-Communities an wissensbezogenen Austausch stattfindet.</p>
<p>Ich sehe noch einen anderen Ausweg, n&#228;mlich &#8220;Buchgesellschaftskompetenzen&#8221; und &#8220;die Art wie im Internet gelernt wird&#8221; zu integrieren. Die Menschen sind die Gleichen, mit und ohne Buch. Ich m&#246;chte das am Beispiel der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan illustrieren, die schon lange vor dem Web 2.0 auch auf Lernen und Wissenserwerb angewendet wurde. Sie besagt, dass Menschen dann motiviert sind (zu lernen), wenn sie sich als autonom, kompetent und sozial eingebunden f&#252;hlen. Das gilt f&#252;r das Lernen aus B&#252;chern genauso, wie f&#252;r das Lernen im Web 2.0.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist die Frage, wie ich erkennen kann, ob z.B. ein Eintrag bei Wikipedia (<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikipedia-Schulprojekt">siehe Schulprojekt Wikipedia</a>) glaubw&#252;rdig ist oder nicht. Nat&#252;rlich ist das ein Frage der spezifischen Medienkompetenz.  Um die Qualit&#228;t und Glaubw&#252;rdigkeit eines Wikipediaeintrags einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen muss ich eine Verst&#228;ndnis &#252;ber die Funktionsweise der Wikipedia haben, also zum Beispiel wissen, dass jeder jederzeit etwas ver&#228;ndern kann. Gleichzeitig helfen mir aber auch Kompetenz aus der &#8220;Buchgesellschaft&#8221;. Ich kann zum Beispiel darauf achten, ob ein Text eine klare und objektive Sprache benutzt (im Gegensatz zu einer werbenden oder verkaufenden Sprache), ob ein Text mit Quellen belegt, ob ein Text grammatikalische Fehler aufweist, ob er unterschiedliche Argumente beschreibt oder einseitig formuliert ist, ob ich Informationen &#252;ber den Autor des Textes erhalten kann. Das alles sind &#8220;Daumenregeln&#8221;, die im Web 2.0 &#228;hnlich funktionieren, wie im Buchzeitalter und es mir erlauben abzusch&#228;tzen, ob ich einer Informationen trauen kann oder nicht.</p>
<p>Fazit: Das Lernen im Internet ist keine Sonderform des Lernen, wir brauchen keinen neuen Lernbegriff. Aber wir m&#252;ssen diskutieren und ausprobieren, welche M&#246;glichkeiten das Internet bietet und wie es in vorhandene Strukturen integriert werden kann.</p>
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		<title>Ein Herz f&#252;r Blogs</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aktion finde gut, die Verlinkung einzelner Blogs is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktion finde gut, die<a href="http://www.misterhonk.de/blog/2350/ein-herz-fuer-blogs-2/"> Verlinkung</a> <a href="http://www.webzweipunktnull.de/2009/10/ein-herz-fuer-blogs-meine-blogtipps/">einzelner Blogs </a>ist ganz wesentlich f&#252;r eine spannenden Blogosph&#228;re, in der man immer wieder mal auch auf Interessantes &#252;ber den eigenen Tellerrand hinaus aufmerksam wird. Deshalb drei Leseeempfehlungen; Blogs, die ich gut finde, nicht nur weil ich die Autoren dahinter pers&#246;nlich kenne.</p>
<p>In Sachen Second Life und virtuelle Welten mein Favorit ist <a href="http://sltalk.de">sltalk.de</a>. Das Team um Andreas Mertens betreibt einen inhaltlich gut gemachten Blog. Nicht wirklich gef&#228;llt mir das Layout, f&#252;rs Lesen im Feedreader ist das aber unerheblich. &#220;ber den Eintrag von <a href="http://http://www.sltalk.de/index.php/2009/10/16/ein-herz-fur-blogs/">Tobias W&#252;rtz </a>wurde ich auch auf die Aktion &#8220;<a href="http://stylespion.de/ein-herz-fuer-blogs-2-am-16102009/4918/">Ein Herz f&#252;r Blogs</a>&#8221; aufmerksam.</p>
<p>Zweiter Lesetipp ist der Blog von<a href="http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog"> e-teaching.org</a>. Die Kollegen (unter anderen<a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/"> Joachim Wedekind</a>) sind beim Thema elearning und eteaching auf dem neusten Stand und bloggen &#252;ber Konferenzen, Stellenausschreiben, Tools und Verstanstaltungen. Leider fehlt zu einem richtigen Blog noch die Komponente &#8220;Eigene Meinung&#8221;, was sich auch daran zeigt, dass es wenig Kommentare im Blog gibt.</p>
<p>Und meine dritte Empfehlung: <a href="http://blog.scholarz.net/">scholarz.net</a>. Die Macher betreiben die Plattform scholarz, <a href="http://blog.moskaliuk.com/scholarznet-wissenschaftliches-arbeiten-im-web-20/">ein Tool, dass Community und </a>Literaturdatenbank vereint. Das Team von Daniel Koch hat im Rahmen eines Forschungsprojekts die Software entwickelt und vermarktet dieses nun mit eigenem Unternehmen. Das Design gef&#228;llt mir sehr gut, au&#223;erdem viele Pluspunkte f&#252;r Beitr&#228;ge, die sich nicht nur um das eigene Unternehmen drehen.</p>
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		</item>
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		<title>Effektiver Einsatz von Wikis: Die Organisationskultur f&#246;rdert Offenheit und Partizipation.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 06:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogparade Wiki]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wikis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Der WissensWert Blog Carnival Nr. 7 ist eine gute M&#246;gl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 5px; float: left;" title="Wissenswert  Blog-Carnival Nr. 7" src="http://blog.moskaliuk.com/wp-content/uploads/2009/09/wissenswert.gif" alt="Wissenswert  Blog-Carnival Nr. 7" width="100" height="100" />Der WissensWert <a href="http://wissenswert.iwi.unisg.ch/?p=716">Blog Carnival Nr. 7 </a>ist eine gute M&#246;glichkeit, endlich meine Blogreihe <a href="http://blog.moskaliuk.com/blogreihe-effektiver-einsatz-von-wikis/">Effektiver Einsatz von Wikis</a> zu vervollst&#228;ndigen. Deshalb heute Teil 6.</p>
<p>Wie in den <a href="http://blog.moskaliuk.com/blogreihe-effektiver-einsatz-von-wikis/">vorherigen Beitr&#228;gen</a> bereits thematisiert wurde, ist ein Wiki nicht losgel&#246;st vom Kontext einer Organisation oder eines Projekts zu sehen. Der Erfolg eines Wikis h&#228;ngt auch von Faktoren ab, die nicht oder nur indirekt mit dem Wiki als Software-Werkzeug zusammenh&#228;ngen. Hier spielt der organisationale Rahmen und die Organisationskultur eine wesentliche Rolle. Dabei sind nicht nur formale oder institutionalisierte Organisationen gemeint, auch eine Community wie die Wikipedia ist im weitesten Sinne als Organisation zu bezeichnen, deren Strukturen und Hierarchien das Wiki beeinflussen. Organisationskultur und Wiki beeinflussen sich stets gegenseitig. Schon die Entscheidung, ein partizipatives und offenes Werkzeug zur Zusammenarbeit zu nutzen und allen Mitgliedern weitgehende Bearbeitungsrechte zu erlauben, hat Einfluss auf die Unternehmens- oder Organisationskultur.</p>
<p>Gleichzeitig ist es damit nicht getan: Nur weil ein Werkzeug eingesetzt wird, das potentiell eine gleichberechtigte Kommunikation zwischen den Community- oder Organisationsmitgliedern erm&#246;glicht, ver&#228;ndert sich damit nicht zwangsl&#228;ufig auch der Umgang mit Wissen und Informationen in einer Organisation. Eine zu starre, restriktive und hierarchische Organisationskultur kann sogar verhindern, dass Mitglieder sich an einem Wiki beteiligen. In den n&#228;chsten Abschnitten werden deshalb Aspekte einer Organisationskultur beschrieben, die die effektive Wissenskonstruktion und -kommunikation mit Wikis beeinflussen. Zuerst wird auf die &#220;berzeugung eingegangen, dass die Auseinandersetzung mit den Positionen und Meinungen anderer und die Explikation der eigenen Position den individuellen Wissenszuwachs f&#246;rdern und zur Bildung von neuem Wissen in der Organisation beitragen. Anschlie&#223;end werden die F&#246;rderung der Selbstbestimmung und die Freiwilligkeit als wesentliche Faktoren beschrieben.</p>
<p><strong>Die Auseinandersetzung mit anderen Positionen wird gef&#246;rdert </strong><br />
Wesentlich ist, dass die Organisation, in der ein Wiki eingesetzt wird, die Auseinandersetzung mit anderen, auch gegenteiligen Positionen als wertvoll und wichtig ansieht. Sind z.B. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens es gew&#246;hnt, dass von der Leitungsebene detaillierte Verfahrensanweisung oder Handb&#252;cher vorgegeben werden, wird es zun&#228;chst auf Verwunderung sto&#223;en, wenn sie auf einmal angehalten sind, selbst bei der Entwicklung oder Verbesserung von Verfahren oder Prozessen mitzuwirken.  Dabei ist eine Erfolgsvoraussetzung, dass sich die Mitglieder einer Organisation trauen, andere gegens&#228;tzliche Meinungen zu vertreten, ohne Konsequenzen f&#252;rchten zu m&#252;ssen. Gleichzeitig ist es aber zentral f&#252;r eine gewinnbringende Diskussion innerhalb des Wikis, dass die Meinungen anderer respektiert und ber&#252;cksichtigt werden. Dazu geh&#246;rt auch, dass der Einzelne seine eigene Meinung aufgrund der &#220;berzeugungskraft anderer revidieren oder Fehler eingestehen kann, und dass das nicht als Schw&#228;che, sondern als notwendiger Teil eines effektiven Diskurses angesehen wird. Wesentlich ist, dass den Mitgliedern einer Organisation klar wird, dass die Auseinandersetzung mit den Positionen und Meinungen anderer den eigenen Wissenserwerb f&#246;rdert.</p>
<p><strong>Die Explikation eigener Positionen f&#246;rdert den eigenen Wissenszuwachs</strong></p>
<p>Das Bereitstellen von Informationen oder Wissen in einem Wiki ist nicht nur f&#252;r die anderen Nutzer interessant, sondern f&#246;rdert auch den Wissenszuwachs des schreibenden Mitglieds. Die Externalisierung der eigenen Position kann gleichzeitig eine Hilfe sein, tiefer zu elaborieren, die eigene Position zu durchdenken und damit neues Wissen zu erwerben. Wer gezwungen ist, das eigene Wissen f&#252;r andere verst&#228;ndlich darzustellen und aufzubereiten, lernt selbst etwas hinzu. Gleichzeitig f&#252;hrt die Verschriftlichung von Informationen dazu, dass Unstimmigkeiten und Widerspr&#252;che auffallen, die sonst vielleicht nicht klar geworden w&#228;ren. Da die ins Wiki eingestellten Informationen permanent verf&#252;gbar bleiben und ein Autor sich dessen in der Regel bewusst ist, kann das zu einem genaueren Durchdenken der eigenen Position f&#252;hren und damit den eigenen Wissenszuwachs f&#246;rdern. Die Medieneigenschaft der zeitlichen Permanenz kann zu qualitativ hochwertigeren Beitr&#228;gen f&#252;hren.</p>
<p>Da die Verschriftlichung und Explikation eigener Positionen und des eigenen Wissens zeitaufw&#228;ndig ist, ist es hilfreich, wenn F&#252;hrungskr&#228;fte und Verantwortliche innerhalb einer Organisation den Wert der Verschriftlichung und Externalisierung von Wissen f&#252;r den Autor selber, andere Mitglieder und die Organisation insgesamt betonen. Die Organisationskultur muss den Aufwand, der mit einer Externalisierung der eigenen Position verbunden ist als wichtig und notwendig rechtfertigen. Es sollte klar sein, dass die Organisation am Wissen der eigenen Mitglieder interessiert ist und deren Vielfalt anerkennt. Dazu geh&#246;rt auch, dass die Beteiligung am Wiki als Teil der Aufgaben der Mitglieder einer Organisation definiert wird. Was auf den ersten Blick der Forderung nach der Freiwilligkeit und Offenheit in Bezug auf die Beteiligung am Wiki widerspricht, ist ein ganz wesentlicher Faktor f&#252;r die erfolgreiche Integration eines Wikis in Struktur und Kultur einer Organisation. Gerade wenn es um das Wissensmanagement mit Wikis geht, muss klar sein, dass es f&#252;r die Organisation bzw. die anderen Mitglieder der Organisation zu den zentralen Pflichten geh&#246;rt, Wissen zu teilen und zu externalisieren sowie langfristig verf&#252;gbar zu machen. Daraus ergibt sich dann zwangsl&#228;ufig, dass daf&#252;r gen&#252;gend Arbeitszeit zur Verf&#252;gung stehen muss, die Mitarbeit am Wiki also nicht „Privatvergn&#252;gen“ oder l&#228;stige Pflicht am Rande ist, sondern ihren Platz im t&#228;glichen Arbeitsablauf hat.</p>
<p>Neben der oben beschriebenen zeitlichen Permanenz der Beitr&#228;ge, die eine Steigerung der Qualit&#228;t der einzelnen Beitr&#228;ge forcieren kann, kann auch die &#214;ffentlichkeit der Beitr&#228;ge, zumindest organisationsintern, den Wert der eigenen Arbeit steigern. W&#228;hrend z.B. Projektabschlussberichte oder Dokumentationen oft nur f&#252;r den Projektpartner oder Kunden erstellt werden und dann „in der Schublade“ verschwinden, sind Inhalte im Wiki langfristig verf&#252;gbar und k&#246;nnen von einer gro&#223;en Zahl interessierte Nutzer abgerufen werden, auch von solchen, die der Autor bei der Erstellung von Inhalten nicht prim&#228;r adressieren wollte. Dadurch vergr&#246;&#223;ert sich die potenzielle Leserschaft, die von den Inhalten eines Beitrages profitieren kann, was wiederum positive Auswirkungen auf die Motivation der Nutzer haben kann, sich zu beteiligen.</p>
<p><strong>Die Organisationskultur f&#246;rdert Selbstbestimmung und Freiwilligkeit</strong></p>
<p>Das Bed&#252;rfnis nach Selbstbestimmung kann als „von innen“ kommendes Bed&#252;rfnis beschrieben werden. Die Mitarbeit an einem Wiki geschieht idealerweise aufgrund von intrinsischer Motivation, die Mitglieder arbeiten freiwillig und selbstbestimmt an dem Wiki mit. Dabei wird die intrinsische Motivation durch die Wikiprinzipien gef&#246;rdert: Die Nutzer k&#246;nnen die Texte des Wikis ver&#228;ndern, Neues hinzuf&#252;gen oder Links setzten. Gleichzeitig kann die Organisationskultur diese Prinzipien unterst&#252;tzen und so die intrinsische Motivation der Mitglieder f&#246;rdern, sich an einem Wiki zu beteiligen. Eine ganze Reihe von M&#246;glichkeiten ergibt sich aus den vorherigen Abschnitten. So ist es zum Beispiel ein klares Signal und ein Hinweis auf die gelebte Organisationskultur, wenn die Mitarbeiter in die Konzeption des Wikis mit einbezogen werden und der Einsatz des Wikis nicht top down von oben vorgeschrieben wird, sondern bottom up von der Basis mit getragen wird. Auch eine Strukturierung des Wikis, die Raum f&#252;r Weiterentwicklung und eigene Ideen l&#228;sst, unterst&#252;tzt die intrinsische Motivation, sich einzubringen und macht klar, dass die Organisation die Verantwortung f&#252;r Inhalte und Struktur in die H&#228;nde der Mitglieder gibt. Dazu geh&#246;rt auch, dass es den Mitgliedern selbst &#252;berlassen bleibt, wann und in welchem Umfang, sie an einem Wiki arbeiten. Auch die Wahl der Themen, an denen sich die Mitglieder beteiligen m&#246;chten, sollte m&#246;glichst der Entscheidung des Einzelnen &#252;berlassen sein. Das schlie&#223;t nicht aus, dass grunds&#228;tzlich die Mitarbeit an einem Wiki als Arbeitsaufgabe definiert und z.B. das Bereitstellen des eigenen Wissens f&#252;r die anderen Mitglieder der Organisation erwartet wird.</p>
<p>Auch die weiter oben beschriebene Gestaltung flacher und flexibler Hierarchien und die damit verbundenen weitgehenden Benutzerrechte f&#252;r die Mitglieder im Wiki betreffen letztlich die Organisationskultur: Ist es innerhalb einer Organisation gew&#252;nscht, dass die Mitglieder direkt und ohne R&#252;cksicht auf hierarchische Unterschiede miteinander kommunizieren und Wissen austauschen? Klassische Intranetseiten eines Unternehmens werden oft von zentraler Stelle verwaltet, Inhalte werden in einem definierten Content Life Cycle freigegeben oder sind nur f&#252;r bestimmte Nutzergruppen einsehbar. Untere Hierarchieebenen informieren obere Ebenen &#252;ber Berichte und Protokolle, umgekehrt findet kein Informationsfluss statt. Hier hat der Einsatz von Wikis unter Umst&#228;nden gravierende Auswirkungen und muss gewollt und unterst&#252;tzt werden. Die blo&#223;e Installation eines Wikis und die Vorgabe, dieses System jetzt f&#252;r das Wissensmanagement einzusetzen, reichen hier nicht aus. Eine gefestigte Unternehmenskultur und festgefahrene Verhaltensweisen lassen sich nicht von einem Tag auf den anderen aufbrechen, die sorgf&#228;ltige Planung von begleitenden Organisationsentwicklungsma&#223;nahmen ist empfehlenswert. Auch wenn Ver&#228;nderungen hier auch von „innen heraus“ m&#246;glich sind, k&#246;nnen externe Berater und Supervisoren ein umfangreiches Ver&#228;nderungsmanagement enorm unterst&#252;tzen.</p>
<p>Es ist nicht hilfreich, zu starke externale oder gar monet&#228;re Anreize f&#252;r die Beteiligung an einem Wiki einzusetzen, um den Nutzenfaktor positiv zu beeinflussen. Ans&#228;tze, das Erstellen von Inhalten zum Beispiel mit Punkten zu belohnen, die sp&#228;ter als Gehaltszuschl&#228;ge oder andere geldwerte Vorteile ausbezahlt werden, sind in den seltensten F&#228;llen von Erfolg gekr&#246;nt. Vielmehr sind zwei Probleme zu beobachten: Zum einen steigt eher die Quantit&#228;t, als die Quanlit&#228;t der Beitr&#228;ge. Zum anderen kann die Beteiligung schlagartig einbrechen, wenn externalen Anreize wegfallen. Die M&#246;glichkeit, Anreize zu schaffen, die den Abruf einer Information durch einen anderen Nutzer belohnen oder die Belohnung von der Bewertung der Qualit&#228;t durch die anderen Nutzer abh&#228;ngig zu machen, tr&#228;gt zwar zur Erh&#246;hung der Qualit&#228;t bei, wird aber langfristig nicht von Erfolg gekr&#246;nt sein. Im schlimmsten Fall f&#252;hrt das zu einem Absinken der intrinsischen Motivation, dem Verlust von Interesse oder Spa&#223; an der Mitarbeit am Wiki und infolgedessen zu einer sinkenden Beteiligung.</p>
<p>Die einzelnen Blogbeitr&#228;ge sind auch im Kapitel 6 des Buches “Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis.” erschienen, das im Juli 2008 im Verlag Werner H&#252;lsbusch ver&#246;ffentlicht wurde. Die Ver&#246;ffentlichung hier im Blog geschieht mit freundlicher Genehmigung des Verlages.  Mehr Infos &#252;ber das Buch gibt es in <a href="http://blog.moskaliuk.com/wikibuch/">meinem Blog</a> oder im <a href="http://www.vwh-verlag.de/vwh/?p=242">Blog des Verlages.</a></p>
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		<title>kurze Anleitung f&#252;r Twitter</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 15:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen kurzen &#220;berblick f&#252;r Einsteiger, die Twitter ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen kurzen &#220;berblick f&#252;r Einsteiger, die Twitter gerne nutzen m&#246;chten gibt folgende kurze Anleitung.</p>
<p><a title="View red.paper no3: Twitter on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/24909435/red-paper-no3-Twitter" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">red.paper no3: Twitter</a> <object codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" id="doc_632468972669874" name="doc_632468972669874" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" align="middle"	height="500" width="100%" ><param name="movie"	value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=24909435&#038;access_key=key-2l6byrrhnfl78xa6ehbb&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=list"><param name="quality" value="high"><param name="play" value="true"><param name="loop" value="true"><param name="scale" value="showall"><param name="wmode" value="opaque"><param name="devicefont" value="false"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="menu" value="true"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="salign" value=""><param name="mode" value="list"><embed src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=24909435&#038;access_key=key-2l6byrrhnfl78xa6ehbb&#038;page=1&#038;version=1&#038;viewMode=list" quality="high" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" play="true" loop="true" scale="showall" wmode="opaque" devicefont="false" bgcolor="#ffffff" name="doc_632468972669874_object" menu="true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" salign="" type="application/x-shockwave-flash" align="middle" mode="list" height="500" width="100%"></embed></object>	</p>
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		<title>Daten online speichern und einfach synchronisieren</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 06:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit nutze ich den Dienst Dropbox um Daten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit nutze ich den Dienst <a href="https://www.getdropbox.com/">Dropbox </a>um Daten online zu speichern. Ganze 2 GB Speicherplatz gibt es kostenlos. Um die Dropbox zu nutzen, l&#228;dt man sich ein kleines Programm runter (das es f&#252;r die Betriebssysteme Mac, Linux und Windows). Bei der Installation wird ein Ordner &#8220;Dropbox&#8221; auf dem eigenen Rechner angelegt. Die Dateien in diesem Ordner werden dann automatisch synchronisiert. So ist es m&#246;glich die Daten einfach zu synchronisieren und sowohl offline auf mehreren Rechner verf&#252;gbar zu haben, aber auch online &#252;ber die Webseite von Dropbox abzurufen. Mit den kostenlosen 2 GB hat man damit die wichtigsten Daten gesichert, synchronisiert und von &#252;berall aus verf&#252;gbar.  Mein Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert.</p>
<p>Ein &#228;hnliches Angebot gibt es auch bei <a href="http://www.humyo.com">Humyo</a> . Dort sind sogar 10 GB gratis Speicherplatz enthalten. Die Mac-Version ist noch nicht verf&#252;gbar, sobald das der Fall ist, schaue ich mir den Dienst mal an.</p>
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		<title>Doodle im neuen Design</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/doodle-im-neuen-design/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 08:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Doodle l&#228;uft bei mir nichts mehr, ich stimme mit  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Doodle l&#228;uft bei mir nichts mehr, ich stimme mit mir selbst ab, ob ich zum Mittagessen in die Kantine gehe, oder lieber doch in die Kantine. Jetzt hat doodle.ch ein neues Design, und ist immer noch sehr benutzerfreundlich und einfach zu bedienen: Kompliment. Wer doodle noch nicht nutzt um mit sich selbst, oder mit anderen einen passenden Termin zu finden, sollte sich das schicke Web-Tool mal anschauen.</p>
<p><iframe src="http://www.doodle.com/summary.html?pollId=tic3fnkde82fgrue" width="300" frameborder="0" height="250"> </iframe></p>
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		<title>Aus- und Weiterbildung in virtuellen Welten – Bildungsplattformen der Zukunft?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 09:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerne weise ich auf ein Seminar mit Matthias R&#252;ckelt v [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne weise ich auf ein <a href="http://www.doit-online.de/cms/do+it.service/Veranstaltungen?detailid=2827">Seminar mit Matthias R&#252;ckelt</a> von der time4you GmbH, Karlsruhe hin, der auch in <a href="http://www.realtime-collaboration.de/">seinem Blog</a> regelm&#228;&#223;ig unter dem Schwerpunkt &#8220;Webkonferenzen, virtuelle Klassenr&#228;ume und Web-Videokonferenzen&#8221; &#252;ber Lehren und Lernen in Second Life berichtet.</p>
<p>&#8220;<em>Ziel des Seminars ist es, Bildungsanbietern, Trainern und Weiterbildungsverantwortlichen einen aktuellen Einblick in die Entwicklung von 3D-Welten und Ihre Auswirkungen auf die Bildung- und Weiterbildungslandschaft zu geben und gegebenenfalls konkreten Handlungsbedarf zu identifizieren.</em>&#8221;</p>
<p>Veranstalter ist die <a href="http://www.mfg.de/medienentwicklung/">MFG Baden-W&#252;rttemberg,</a> die mit ihrem <a href="http://www.secondlife.mfg-innovation.de/">Creative Lab</a> in Second Life Hochschulen und Bildungseinrichtungen Raum f&#252;rs Experimentieren und Ausprobieren bietet.</p>
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