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	<title>Johannes Moskaliuk &#187; Wikipedia</title>
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	<description>Internet, Medien, Psychologie</description>
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		<title>Mehr Wissen durch kooperatives Lernen? Eine empirische Studie</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[cscl]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperatives Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Gastbeitrag von Sina M&#252;ller fasst eine empiris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; padding: 5px;"><a href="http://www.researchblogging.org"><img style="border: 0;" src="http://www.researchblogging.org/public/citation_icons/rb2_large_gray.png" alt="ResearchBlogging.org" /></a></span></p>
<p><em>Der Gastbeitrag von Sina M&#252;ller fasst eine empirische Studie zusammen, die den Erfolg eines kooperative Lernszenarios (Gruppenpuzzle) mit klassischem Frontaluntericht vergleicht. </em></p>
<p>Durch den Besuch des Seminars „Kooperatives Lernen: Lernen in Gruppen“ erhielt ich die M&#246;glichkeit, mich eingehend mit einer Studie von H&#228;nze und Berger zu besch&#228;ftigen, die sich nicht nur mit dem Lernerfolg per se („wie viel Informationen hat der Sch&#252;ler tats&#228;chlich dazugewonnen/behalten“) befasst, sondern auch untersucht, ob es Pers&#246;nlichkeitsvariablen gibt, die beeinflussen, ob Gruppenarbeit (speziell die Gruppenpuzzlemethode) f&#252;r eine Person effektiv ist.</p>
<p>Den Schwerpunkt der Studie von H&#228;nze und Berger bildeten folgende 3 Punkte:</p>
<ol>
<li>Wie effektiv ist die Gruppenpuzzlemethode im      Klassenzimmer-setting im Vergleich zur traditionellen Instruktionsmethode?</li>
<li>Welche Lernprozesse finden statt und wie h&#228;ngen      diese mit mediierenden Variablen zusammen?</li>
<li>Wie effektiv ist die Gruppenpuzzlemethode/die      traditionelle Instruktion unter Ber&#252;cksichtigung der individuellen      Lerncharakteristik des einzelnen Sch&#252;lers?</li>
</ol>
<p>Unter der Gruppenpuzzlemethode versteht man eine Form des kooperativen Lernen, bei der das zu lernende Material in mehrere Segmente unterteilt ist. Zwischen 3 bis 5 Sch&#252;ler finden sich in einer Gruppe zusammen, wobei jeder der Sch&#252;ler daf&#252;r verantwortlich ist, ein anderes Segment zu bearbeiten. Die Sch&#252;ler der unterschiedlichen Gruppe, die das <em>gleiche</em> Segment bearbeiten, kommen in einer „Expertengruppe“ zusammen, kl&#228;ren offene Fragen und besprechen wie sie den Klassenkameraden in der Ursprungsgruppe das Material n&#228;her bringen wollen. Danach treffen sich alle Sch&#252;ler wieder in ihren urspr&#252;nglichen Gruppen und bringen den anderen Sch&#252;lern bei, was sie sich in der Expertengruppe erarbeitet haben.</p>
<p>Die Autoren – einer davon Physiker – entwickelten zwei Gruppenpuzzle, deren Erfolg auf die Lernleistung, das Kompetenz- und Autonomiegef&#252;hl, das „Sich-Eingebunden-F&#252;hlen“, das „Deep-Level“-Lernen und die intrinsische Motivation der Sch&#252;ler im Vergleich zu einer traditionellen Instruktionsmethode erfasst werden sollte. Unter der traditionellen Instruktionsmethode wird in diesem Fall die Unterrichtsform verstanden, bei der der Lehrer der Klasse den Stoff direkt vermittelt, ohne dass dabei kooperative Lernformen eine Rolle spielen.</p>
<p>H&#228;nze und Berger verwendeten einen Pers&#246;nlichkeitsfragebogen, ein Lernerfahrungsinstrument und einen Test, der die akademische Leistung &#252;berpr&#252;fte.</p>
<p>Bezugnehmend auf die oben genannten Forschungsziele zeigten sich folgende Ergebnisse:</p>
<ol>
<li>Die Gruppenpuzzlemethode ist im Vergleich zur      traditionellen Instruktion durchaus erfolgreich, was das Kompetenzgef&#252;hl,      das Autonomiegef&#252;hl und das Gef&#252;hl des „Eingebunden-seins“ der Sch&#252;ler      betrifft. Durch den Zusammenschluss in Expertengruppen und die      Spezialisierung auf ein bestimmtes Thema, haben selbst schw&#228;chere Sch&#252;ler,      mit gering ausgepr&#228;gtem akademischem Selbstkonzept die M&#246;glichkeit sich      kompetent zu f&#252;hlen, da sie ihren Kameraden in einem bestimmten Bereich      mehr Informationen voraus haben. Die Sch&#252;ler f&#252;hlen sich in der      kooperativen Lernmethode autonomer, da sie den Lernprozess so      strukturieren k&#246;nnen, wie es ihnen angemessen scheint. Nicht zu      vernachl&#228;ssigen ist auch, dass die Sch&#252;ler in der Gruppenpuzzlemethode die      M&#246;glichkeit haben sich in einer Gruppe Gleichaltriger zu engagieren,      Empathie zu erlernen und zu zeigen und sich als wichtiger Teil eines      Ganzen wahrzunehmen. Wie die Ergebnisse zeigen konnten, f&#246;rdern all diese      Punkte die intrinsische Motivation – also das Streben nach Wissen aus      Eigenmotivation und nicht ausgel&#246;st durch externe Anreize. Durch diese      Form der Motivation wird das Gelernte st&#228;rker elaboriert, besser gemerkt      und insgesamt „tiefer“ verarbeitet. Trotz all dieser positiven Aspekte,      konnte die Studie keinen Vorteil f&#252;r akademische Leistung im      Gruppenpuzzleverfahren finden – im Gegenteil. Die Sch&#252;ler zeigten bessere      Leistungen im akademischen Leistungstest, wenn sie das Material &#252;ber die      traditionelle Instruktion direkt vom Lehrer vermittelt bekommen hatten,      als wenn ihnen Gleichaltrige ihr jeweiliges „Expertensegment“ nahe      brachten.</li>
<li>Kompetenz, Autonomie und „Eingebunden-f&#252;hlen“      wirken als mediierende Variablen zwischen der Art der Instruktion und den      3 Variablen intrinsische Motivation, „Deep-Level“-Lernen und akademischer      Leistung. Sich kompetent und autonom zu f&#252;hlen, tr&#228;gt genau wie das Gef&#252;hl      des „eingebunden-seins“ in eine Gruppe in wesentlichem Ma&#223;e dazu bei, wie      intrinsisch motiviert die Sch&#252;ler sind, wie tief sie das gelernte      verarbeiten und welche Leistungen sie erbringen.</li>
<li>Die Autoren besch&#228;ftigten sich mit dem Zusammenhang      zwischen Unsicherheitsorientierung und der Art der Instruktion. Hierbei      unterscheiden sie unsicherheitsorientierte und sicherheitsorientierte      Menschen. Unsicherheitsorientierte empfinden Lernsituationen, die komplex      sind, bei denen die Aufgabe nicht ganz klar ist, oder wenn Informationen      fehlen eher als spannend und motivierend als Sicherheitsorientierte.      Sicherheitsorientierte Menschen besch&#228;ftigen sich eher mit Themen, die sie      bereits bearbeitet haben und vertiefen diese. Sie f&#252;hlen sich durch      unklare Aufgaben und fehlende Informationen eher verunsichert. In der      vorliegenden Studie konnte jedoch kein Zusammenhang zwischen      Unsicherheitsorientierung und Instruktionsmethode gefunden werden. Die      Autoren schlossen daraus, dass es von gro&#223;er Wichtigkeit ist, dass das      Lehrmaterial und die Methode an sich beim Gruppenpuzzle nicht zu sehr      strukturiert wird, da sonst die Motivation und das Interesse bei      Unsicherheitsorientierten sinkt.</li>
</ol>
<p>Obwohl besonders im deutschen Schulsystem in erster Linie der Leistungszuwachs im Vordergrund steht und in der vorliegenden Studie ein solcher in Zusammenhang mit kooperativen Lernmethoden nicht gefunden werden konnte, liefert die Untersuchung meines Erachtens nach wichtige Befunde. Insbesondere der Befund, dass das Kompetenzgef&#252;hl &#8211; welches in der Gruppenpuzzlemethode deutlich st&#228;rker gef&#246;rdert wird als in der traditionellen Instruktion &#8211; von gro&#223;er Wichtigkeit f&#252;r das akademische Selbstkonzept der Sch&#252;ler ist, sollte nicht untersch&#228;tzt werden. Auch wenn Kompetenzgef&#252;hl in dieser Studie nicht dazu beigetragen hat, die akademische Leistung zu verbessern, denke ich, dass langfristig durchaus Leistungsverbesserungen durch den Einsatz kooperativer Lernmethoden zu erwarten sind. Eine l&#228;ngsschnittliche Untersuchung der Wirkung der Gruppenpuzzlemethode w&#228;re zwar methodisch sehr aufw&#228;ndig, k&#246;nnte aber Erkenntnisse liefern, die das Querschnitt-Design dieser Studie nicht zul&#228;sst. Selbst wenn die Gruppenpuzzlemethode in Hinblick auf die Leistung der Sch&#252;ler keinen Vorteil gegen&#252;ber der traditionellen Instruktion hervorbringen kann, bin ich doch der Meinung, dass die Methode eine Chance bietet, die Sch&#252;ler in Bereichen zu schulen, die sonst im Schulkontext oft zu kurz kommen. Was n&#252;tzt auch dem leistungsst&#228;rksten Abiturient all sein Wissen, wenn er nie gelernt hat sich auf die Arbeit mit anderen einzulassen, auch mal f&#252;r den gemeinsamen Ziel zur&#252;ck zu stecken und empathisch auf andere einzugehen. Im Zuge der Umstrukturierung der gymnasialen Oberstufe und der Umstellung auf das achtj&#228;hrige Gymnasium und dem damit verbundenen erh&#246;hten Leistungsdruck unter den Sch&#252;lern, k&#246;nnten kooperative Lernformen dazu beitragen, dass einen gut „geschulten“ Menschen mehr ausmacht als akademische Leistung.</p>
<p><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rft.jtitle=Learning+and+Instruction&amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1016%2Fj.learninstruc.2006.11.004&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;rft.atitle=Cooperative+learning%2C+motivational+effects%2C+and+student+characteristics%3A+An+experimental+study+comparing+cooperative+learning+and+direct+instruction+in+12th+grade+physics+classes&amp;rft.issn=09594752&amp;rft.date=2007&amp;rft.volume=17&amp;rft.issue=1&amp;rft.spage=29&amp;rft.epage=41&amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0959475206001174&amp;rft.au=HANZE%2C+M.&amp;rft.au=BERGER%2C+R.&amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Psychology%2CLearning%2C+Educational+Psychology%2C+Cognitive+Psychology%2C+Industrial%2FOrganizational+Psychology">HANZE, M., &amp; BERGER, R. (2007). Cooperative learning, motivational effects, and student characteristics: An experimental study comparing cooperative learning and direct instruction in 12th grade physics classes <span style="font-style: italic;">Learning and Instruction, 17</span> (1), 29-41 DOI: <a rev="review" href="http://dx.doi.org/10.1016/j.learninstruc.2006.11.004">10.1016/j.learninstruc.2006.11.004</a></span></p>
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		<title>kooperatives Lernen und Grounded Cognition</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Second Life]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Katharina Fath und Josephin Thimm z [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von Katharina Fath und Josephin Thimm zur Frage, wie man kooperatives Lernen mit Computern theoretisch und konzeptuell beschreiben kann. </em></p>
<p>Lange Zeit waren Theorien des kollaborativen Lernens fokussiert auf das Individuum innerhalb der Gruppe. Der jeweilige Lernkontext, bzw. die sozialen Interaktionen zwischen mehreren Individuen wurden als Zusatzfaktoren weniger betrachtet. Im Laufe der Jahre vollzog sich jedoch ein Paradigmenwechsel, sodass sich der Fokus auf die Gruppe, bestehend aus mehreren Individuen, verlagerte. Im Zuge der Analyse der sozialen Interaktionen, besonders im Hinblick auf deren Bedeutung f&#252;r die Informationsverarbeitung, ver&#228;nderten sich auch die den Untersuchungen zu Grunde liegenden empirischen Paradigmen. Zun&#228;chst wurde der Frage nachgegangen, ob, sp&#228;ter, unter welchen Bedingungen kollaboratives Lernen effizienter ist, als das Lernen allein (Effektparadigma vs. Bedingungsparadigma). Variiert wurden dabei zahlreiche unabh&#228;ngige Variablen wie Gruppengr&#246;&#223;e, Zusammensetzung der Gruppe, Aufgabenart, verwendetes Kommunikationsmedium u. v. m.. Recht bald schon mussten sich die Forscher jedoch eingestehen, dass die Mechanismen des kollaborativen Lernens weitaus komplexer waren. Aufgrund der Interaktion zahlreicher Variablen konnten keine stabilen kausalen Effekte zwischen den einzelnen Variablen und der Kollaboration gefunden werden. Daher geht der aktuelle Trend der Forschung dahin, sowohl diese Interaktionen, als auch einzelne Parameter, die diese Interaktionen mediieren k&#246;nnten, zu untersuchen (Interaktionsparadigma).</p>
<p>Zu Grunde gelegt wird dabei h&#228;ufig ein theoretischer Ansatz aus dem Bereich der so genannten grounded cognition. Hauptaussagen dieser Theorie sind:</p>
<ol>
<li>dass bei der kognitiven Verarbeitung immer s&#228;mtliche Umweltvariablen von Bedeutung sind</li>
<li> dass die Kognitionen eines Individuums nicht von &#228;u&#223;eren Umst&#228;nden (wie bspw. sozialen  Interaktionen, kulturellen oder situationsbedingten Gegebenheiten) getrennt werden kann.</li>
</ol>
<p>Wann kollaboratives Lernen sinnvoll und effektiv ist, h&#228;ngt demnach von vielen verschiedenen Umwelt-Aspekten ab. Dillenbourg et al. (1996) stellen weiterhin drei verschiedene Arten des computermediierten kollaborativen Lernens vor:</p>
<ol>
<li>Menschen interagieren miteinander, w&#228;hrend sie eine Aufgabe am Computer gemeinsam l&#246;sen</li>
<li>Menschen interagieren &#252;ber Computersysteme miteinander</li>
<li>Mensch und Computer interagieren miteinander Grundlegender Vorteil der computermediierten Vorgehensweise ist laut Autoren die bessere M&#246;glichkeit zur Kontrolle von Interaktionen, bspw., indem das System die Kommunikation unter den Individuen strukturiert. Bei folgender n&#228;herer Betrachtung dieser drei Einsatzm&#246;glichkeiten von Computersystemen im Sinne des grounded cognition &#8211; Ansatzes werden neben Chancen f&#252;r kollaboratives Lernen jedoch auch kritische Aspekte deutlich.</li>
</ol>
<p><strong>Interaktion von Menschen bei einer Computeraufgabe</strong></p>
<p>Im Sinne der grounded cognition m&#252;ssen hier verschiedenste Umweltvariablen einbezogen werden. Parameter wie Gruppengr&#246;&#223;e, -zusammensetzung, spezifisches Wissen, allgemeine kognitive F&#228;higkeiten und &#196;hnliches konnten bereits als bedeutsame Moderatoren von effektiver Kollaboration identifiziert werden. Jedoch sollten auch weiterf&#252;hrende Faktoren wie bspw. individuelle Erfahrungen mit Gruppenarbeit, Setting (ob im Rahmen einer Schulstunde, Zuhause, im Internetcafé,…) sowie die Arbeitsumgebung (m&#246;gliches Ablenkungspotential) n&#228;her in Betracht gezogen werden. Ein Computer kann zwar gezielt Kollaborationen strukturieren, was passiert jedoch, wenn es zu  Zwischenf&#228;llen kommt und ein Teilnehmer bspw. die von ihm geforderte Aufgabe aus unvorhersehbaren Gr&#252;nden nicht ausf&#252;hren kann? Vorstrukturierte Aufgaben k&#246;nnten sich zudem nachteilig auf die Entfaltung eigener kreativer L&#246;sungsprozesse auswirken.</p>
<p><strong>Interaktionen von Menschen &#252;ber das Medium Computer</strong></p>
<p>Im Zuge der heutigen Globalisierung und erstarkten Notwendigkeit, Informationen m&#246;glichst schnell und unkompliziert weiterzugeben und anderen zug&#228;nglich zu machen, hat sich der Gebrauch des „Kommunikationsmediums Computer“ bereits bew&#228;hrt. F&#252;r alle Mitarbeiter zug&#228;ngliche Netzwerke und gemeinsame Server sind in gro&#223;en Organisationen heute die Norm, Programme wie StudiVZ, Facebook, Skype oder auch Informationsquellen wie Wikipedia aus der heutigen Internet-Welt nicht mehr wegzudenken. Dass durch verschiedene Kommunikationsformen unterschiedliche Inhalte transportiert (oder eben nicht transportiert) werden, ist ein bekanntes und nachvollziehbares Ph&#228;nomen. Eine genaue Spezifikation, welches Medium f&#252;r welche Informationsweitergabe g&#252;nstig ist, wurde in verschiedenen Arbeiten bereits angestrebt (f&#252;r Beispiele siehe Dillenbourg, 1996). Nicht au&#223;er Acht gelassen werden darf dabei die Frage, inwiefern vermehrte Kommunikation &#252;ber ein bestimmtes Medium die Beziehungen zwischen den betreffenden Individuen ver&#228;ndert. Um es noch einmal zu verdeutlichen: Alle Erfahrungen sind an die Umwelt gekoppelt. Vermehrter Kontakt &#252;ber Videokonferenzen kann einerseits z.B. eine sehr fruchtbare Kooperation mit einem r&#228;umlich entfernten Kollegen bewirken, die Weitergabe von Informationen ausschlie&#223;lich via E-Mail an einen Kollegen aus dem Nebenzimmer andererseits jedoch auf Dauer zu pers&#246;nlicher Distanz f&#252;hren.</p>
<p><strong>Interaktionen zwischen Mensch und Computer</strong></p>
<p>Es steht au&#223;er Frage, dass die Modellierung eines f&#252;r das Individuum „optimalen“ Lernpartners in Form eines Computersystems gro&#223;e Chancen f&#252;r effizientes individuelles Lernen bietet. Im Bereich von Lernsoftware scheinen hier besonders Lern-Algorithmen, welche sich parallel und synchron an das Niveau des Lernenden anpassen, enormes Potential aufzuweisen. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit sich das Fehlen sozialer und emotionaler Aspekte, die nach grounded cognition &#8211; Ansatz auch einen Beitrag zum effektiven Lernen in Gruppen leisten m&#252;ssten, hier auswirkt, da Lerninhalte als leichter abrufbar gelten, wenn sie durch gemeinsame und vor allem „menschliche“ Interaktionen mit emotionalen Inhalten (wie Stimmungen, Motivation, Begeisterung oder auch Frustration) verkn&#252;pft werden. Es m&#252;sste demnach untersucht werden, ob das Fehlen dieser emotionalen Inhalte w&#228;hrend der Kollaboration mit einem Computersystem den Lernerfolg nachhaltig negativ beeinflusst oder nicht.</p>
<p>P. Dillenbourg, M. Baker, A. Blaye, C. O‘Malley (1996). The Evolution of Research on Collaborative Learning. In P. Reimann &amp; H. Spada (Eds.) <em>Learning in humans and machines. Towards an interdisciplinary learning science</em> (pp. 189-211). Oxford: Elsevier.</p>
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		<title>Freiwilliges Engagement f&#252;r Wikipedia ohne externe Anreize</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlineforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[cscl]]></category>
		<category><![CDATA[research]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>

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		<description><![CDATA[ 

Der heutige Gastbeitrag von Magdalena Rauch-Schmid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><em>Der heutige Gastbeitrag von Magdalena Rauch-Schmidt fasst den empirischen Artikel von Joachim Schroer und  Guido Hertel aus der Zeitschrift Media  Psychology zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum sich Menschen als Autoren an der Wikipedia beteiligen. </em></p>
<p>Wer kennt das nicht, man gibt ein Begriff in eine Internet-Suchmaschine ein und h&#228;ufig leitet der erste Hit einen weiter zur Internet-Enzyklop&#228;die Wikipedia. Wikipedia wurde 2001 gegr&#252;ndet und bereits 2008 gab es &#252;ber zehn Millionen Artikel. Mittlerweile geh&#246;rt Wikipedia zu einer der zehn beliebtesten Webseiten weltweit. Im Zusammenhang mit Wikipedia spricht man auch von einem open-content-project, d.h. Wikipedia wird vollst&#228;ndig programmiert, geleitet und geschrieben von freiwilligen „Laien“, die &#252;ber das Internet zusammenarbeiten. Die au&#223;erordentliche Absicht von Wikipedia ist es also, dass alle Inhalte, die ver&#246;ffentlicht werden, von vielen Menschen weiterbearbeitet und &#252;berarbeitet werden. Das ist meiner Meinung nach in Zeiten von strengsten Lizenz- und Copyrightrechten die Ausnahme. Zentrales Ziel von Wikipedia ist es somit eine Wissensbank aus dem Wissen von m&#246;glichst vielen Menschen zu schaffen, deren Inhalte f&#252;r jeden Menschen zug&#228;nglich sind. Der gr&#246;&#223;te Kritikpunkt an Wikipedia ist die teilweise mangelnde Qualit&#228;t der Artikel durch Konflikte oder Uneinigkeiten zwischen den Wikipedianern. Dem wirkt Wikipedia aber durch ein feines System zur L&#246;sung von Konflikten entgegen: von spezifischen Diskussionsblogs bis hin zur zeitweisen Sperrung von Artikeln oder Usern gibt es eine Vielfalt von Mechanismen.</p>
<p>Man wei&#223; eigentlich nur wenig &#252;ber die Motive der Wikipedianer. Viele User investieren viel Zeit in die Recherche und das Schreiben der Artikel oder in die Wartung der technischen Infrastruktur Wikipedias. Die Wikipedianer erhalten daf&#252;r jedoch keine externen Belohnungen, wie beispielsweise finanzielle Entsch&#228;digungen. Die empirische Studie von Schroer und Hertel (2009) versucht nun die Frage zu kl&#228;ren, warum das Engagement f&#252;r Wikipedia trotzdem so gro&#223; ist.</p>
<p>Schroer und Hertel (2009) nutzen als erste Grundlage Theorien zu sozialen Bewegungen, wie z.B. zu B&#252;rgerrechtbewegungen. Es gibt Gemeinsamkeiten zwischen Wikipedia und diesen Bewegungen obwohl Wikipedia nat&#252;rlich keine politischen Absichten verfolgt:</p>
<ol>
<li>die Teilnahme an beiden ist freiwillig und</li>
<li>beruhen beide auf der Basis von freiem Wissen, das gemeinsam erarbeitet wird und f&#252;r jeden zug&#228;nglich ist.</li>
</ol>
<p>Schroer und Hertel (2009) nutzen zun&#228;chst eine Theorie von Klandermans (1997, 2003), nach der es vier zentrale Motive bei den Teilnehmern von sozialen Bewegungen gibt: a) soziale bzw. normorientierte Motive, b) wahrgenommene Kosten-Nutzen-Bilanz, c) kollektive Motive und d) Prozesse der sozialen Identifikation.</p>
<p>Neben den Theorien zu sozialen Bewegungen nutzen die Autoren auch Theorien zur intrinsischen Motivation um das Engagement von Wikipedianern zu erkl&#228;ren. Danach liegen die Ursachen f&#252;r das Verhalten in der Person selbst. Dies finde ich sehr nachvollziehbar, denn die Autoren gehen ja davon aus, dass es keine externen Anreize im Zusammenhang mit Wikipedia gibt. Was ich aber etwas bezweifle, denn ich glaube schon, dass es teilweise zumindest kleine externe Anreize gibt. F&#252;r jeden Artikel gibt es einen Diskussionsteil, wo auch Lob ausgesprochen wird. Ist das nicht vielleicht ein externer Anreiz um das Bed&#252;rfnis nach Anerkennung zu befriedigen? Laut Schroer und Hertel (2009) sind die wichtigsten Faktoren bei der intrinsischen Motivation: die Freude an der Aktivit&#228;t an sich, die Kompetenzerfahrung (Autonomie und Feedback) und die Flow-Erfahrung. Hackman und Oldham (1980) entwickelten aus dieser Annahme eine Theorie dar&#252;ber, warum und wie Merkmale des Jobs oder der Aufgabe die intrinsische Motivation und die Zufriedenheit mit der Arbeit beeinflussen k&#246;nnen. Zu diesen Charakteristika z&#228;hlen Hackman und Oldham: Abwechslung in der Arbeit, Identifikation mit der Aufgabe, Signifikanz der Aufgabe, Autonomie bei der Arbeit und das Feedback beispielsweise von Kollegen. Ich pers&#246;nlich denke, dass wenn ich in meiner Aufgabe aufgehe, mich mit dieser identifiziere, die Aufgabe abwechslungsreich ist und ich dann noch positives Feedback bekomme, dann kann es mir doch relativ egal sein, wie wichtig meine Aufgabe ist, oder?</p>
<p>Aus diesen theoretischen Grundlagen entwickelten Schroer und Hertel (2009) Hypothesen, die sie durch einen web-basierten Fragebogen an deutschen Wikipedianern untersuchten. Der Fragebogen enthielt gr&#246;&#223;tenteils Items, die auf einer 7-Punkte-Skala zwischen „stimme ich v&#246;llig zu“ und „stimme ich gar nicht zu“ bewertet werden mussten, aber auch offene Fragen. Als Hauptkriterien wurden immer das Ausma&#223; des Engagements f&#252;r Wikipedia und die Zufriedenheit mit diesem eigenen Engagement erhoben.</p>
<p>Die Daten des Fragebogens von Schroer und Hertel (2009) ergaben zum einen, dass die Zufriedenheit mit dem eigenen Engagement f&#252;r Wikipedia abh&#228;ngt von einer ausgeglichenen Nettobilanz zwischen den Kosten und Nutzen, von der Identifikation mit der Wikipedia-Community und von den wahrgenommenen Aufgabenmerkmalen nach Hackman und Oldham (1980). Daran finde ich erstaunlich, dass schon eine ausgeglichene Kosten-Nutzen-Bilanz ausreicht, damit man zufrieden ist mit dem eigenem Engagement. Ich h&#228;tte erwartet, dass der Nutzen unbedingt die Kosten &#252;bersteigen muss, damit man zufrieden ist, aber anscheinend reicht es zumindest bei freiwilligen Aktivit&#228;ten aus, dass beide gleich hoch sind. Hingegen k&#246;nnte ich mir auch vorstellen, dass bei unfreiwilligen Aktivit&#228;ten diese ausgeglichene Bilanz nicht ausreicht.  Ein weiterer, aber nicht unerwarteter Befund aus der Studie ist, dass das Ausma&#223; des Engagements f&#252;r Wikipedia positiv abh&#228;ngt von der intrinsischen Motivation. Diese intrinsische Motivation mediiert wiederum den Effekt der wahrgenommenen Aufgabencharakteristika auf das Ausma&#223; des Engagements. Dabei hatten die Aufgabencharakteristika Autonomie und Aufgabensignifikanz den st&#228;rksten Einfluss. Ganz unerwartet war auch die negative  Beziehung zwischen Nutzen und Engagement. Das ist doch etwas kontraintuitiv. Schroer und Hertel (2009) spekulieren dar&#252;ber, dass durch das Fehlen von externalen Reizen, es zu einer ung&#252;nstigen Bewertung der Kosten und Nutzen kommt. Insgesamt wurden in diesem Fragebogen die kollektiven Motive (siehe Klandermans, 1997, 2003) am st&#228;rksten bzw. am bedeutendsten geratet. Das fand ich auch nicht besonders &#252;berraschend. Wikipedia ist eine Community und ist, so k&#246;nnte ich mir vorstellen, relativ bedeutsam f&#252;r die Wikipedianer.</p>
<p>Die Studie von Schroer und Hertel (2009) ist eine erste quantitative Untersuchung zu den Motiven der freiwilligen Mitglieder der Wikipedia-Community. Zuk&#252;nftige Untersuchungen k&#246;nnten z.B. durch L&#228;ngsschnittstudien die motivationale Dynamik des Wikipedia-Engagements n&#228;her erforschen oder die Frage kl&#228;ren, wie sich die verschiedenen Aufgabencharakteristika nach Hackman und Oldham (1980) auf verschiedene Wikipedia-Rollen (Autor, Software-Entwickler, Administrator etc.) auswirken.</p>
<p><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rft.jtitle=Media+Psychology&amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1080%2F15213260802669466&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;rft.atitle=Voluntary+Engagement+in+an+Open+Web-Based+Encyclopedia%3A+Wikipedians+and+Why+They+Do+It&amp;rft.issn=1521-3269&amp;rft.date=2009&amp;rft.volume=12&amp;rft.issue=1&amp;rft.spage=96&amp;rft.epage=120&amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.informaworld.com%2Fopenurl%3Fgenre%3Darticle%26doi%3D10.1080%2F15213260802669466%26magic%3Dcrossref%7C%7CD404A21C5BB053405B1A640AFFD44AE3&amp;rft.au=Schroer%2C+J.&amp;rft.au=Hertel%2C+G.&amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Psychology%2CLearning%2C+Educational+Psychology%2C+Cognitive+Psychology%2C+Industrial%2FOrganizational+Psychology">Schroer, J., &amp; Hertel, G. (2009). Voluntary Engagement in an Open Web-Based Encyclopedia: Wikipedians and Why They Do It <span style="font-style: italic;">Media Psychology, 12</span> (1), 96-120 DOI: <a rev="review" href="http://dx.doi.org/10.1080/15213260802669466">10.1080/15213260802669466</a></span></p>
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		<title>Wikipedia und die &#214;ffentlichkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 12:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich mich zur Idee eines unabh&#228;ng [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich mich zur Idee eines unabh&#228;ngigen <a href="http://blog.moskaliuk.com/wissenschaftlicher-beirat-fuer-die-wikipedia/">Wikipedia-Beirates</a> ge&#228;u&#223;ert, als Kontrollgremium, das Verein und Administratoren in kritischen, und von der &#214;ffentlichkeit wahrgenommenen Problemf&#228;llen ber&#228;t. Die Idee passt zur <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,633181,00.html">Diskussion im Juni diesen Jahres)</a> <a href="http://www.heise.de/newsticker/Wikipedia-schuetzt-Entfuehrungsopfer--/meldung/141243">um</a> den <a href="http://freshzweinull.de/2009/06/personenschutz-oder-zensur-wikipedia-halt-informatioen-uber-entfuhrten-us-reporter-zuruck/">Versuch, </a>Informationen &#252;ber David Rohde geheim zu halten und einen Wikipediaartikel &#252;ber ihn zu &#252;berarbeiten. Der “New York Times”-Reporter war im November letzten Jahres in Afghanisten von Taliban entf&#252;hrt worden. Die New York Times versuchte, die Bedeutung des Reporters herunter zuspielen, die Entf&#252;hrung aus den aktuellen Nachrichten rauszuhalten und l&#246;schte z.B. den <a href="http://www.intern.de/news/neue--meldungen/--200906295836.html">&#8220;Hinweis auf einen fr&#252;heren Arbeitgeber Rohdes [...], den Christian Science Monitor.&#8221;</a></p>
<p>Ob das tats&#228;chlich dazu beigetragen hat, dass <a href="http://freshzweinull.de/2009/06/personenschutz-oder-zensur-wikipedia-halt-informatioen-uber-entfuhrten-us-reporter-zuruck/">Rhode mittlerweile wieder frei</a> ist, kann nicht beantwortet werden. Es steht aber die Frage im Raum, ob diese Vorgehen der New York Times mit Hilfe eines Teams aus Wikipedia-Administratoren um Jimmy Wales gerechtfertig ist oder unter dem Vorzeichen &#8220;Zensur&#8221; kritisch betrachtet werden muss.</p>
<p>Zun&#228;chst ist f&#252;r mich v&#246;llig selbst verst&#228;ndlich, dass wir in einer Demokratie immer abw&#228;gen zwischen dem berechtigten Interesse der &#214;ffentlichkeit auf Informationen und den Interessen eines einzelnen Individuums. So akzeptieren wir es, dass z.B. manche Gerichtsverhandlungen nicht &#246;ffentlich sind (um die Opfer zu sch&#252;tzen), die Polizei manche Informationen zur&#252;ckh&#228;lt (um einen Fahnungserfolg nicht zu gef&#228;hrden) oder Details &#252;ber Entf&#252;hrungen geheim bleiben (um Nachahmer zu vermeiden). Das dieses Abw&#228;gen manchmal schwierig ist, ist unbestritten. In sofern halte ich es f&#252;r v&#246;llig in Ordnung, dass hier Informationen zur&#252;ckgehalten werden, die m&#246;glicherweise jemanden in Gefahr bringen. Die Frage ist, wer entscheidet, ob und welche Informationen nicht f&#252;r die &#214;ffentlichkeit bestimmt ist. Und solange das eine demokratisch legitimiertes Gremium ist, das f&#252;r seine Entscheidungen (zumindest im Nachhinein) Rechenschaft ablegen muss, kann man nicht von Zensur sprechen.</p>
<p>Und nun kann man behaupten: Die Administratoren der Wikipedia sind von der Community legitimiert, eine solche Entscheidung zu treffen. Aber genau das wird in Frage gestellt: Zensiert sich die Wikipedia selbst oder &#252;bernimmt hier eine einzelne Person (Jimmy Wales) die Entscheidung &#252;ber Wahrheit und Ver&#246;ffentlichung von Inhalten. Die Community-Struktur der Wikipedia ist f&#252;r Au&#223;enstehende kaum zu verstehen: Wie h&#228;ngen Verein in Deutschland (Wikimedia.de), die Wikimedia-Foundation (wikimediafoundation.org), ehrenamtliche Administrator, angestellten Pressesprechern und den Gr&#246;&#223;en der Wikipedia im Hintergrund (Jimmy Wales). Und wenn wir dann noch bedenken, dass sicher ein nicht unerheblicher Teil der Wikipedia-Nutzer davon ausgeht, hinter der Enzyklop&#228;die steht eine Redaktion von Fachleuten wird es noch komplizierter. </p>
<p>Hier sehe ich einer der Herausforderungen f&#252;r die n&#228;chsten Jahre, die die Wikipedia stellvertretend f&#252;r viele andere Angebote und Dienste im Web 2.0 l&#246;sen muss: <strong>Wie lassen sich selbstgesteuerte Communities, deren Mitglieder wertvollen Content produzieren und wirtschaftliche, organisationale und gesellschaftliche Verantwortung vereinen. </strong></p>
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		<title>Wissenschaftlicher Beirat f&#252;r die Wikipedia</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 09:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[vereinde-l]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Mailingsliste des Wikimedia-Vereins vereinde- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Mailingsliste <!-- ckey="18F298F1" -->des Wikimedia-Vereins <a href="https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/vereinde-l ">vereinde-l</a> wurde ich auf die interessant Idee aufmerksam, einen Beirat aus Medienspezialisten,    Politikern und Beh&#246;rden zu gr&#252;nden. &#8220;<em>Das Gremium k&#246;nnte strittige Inhalte diskutieren und noch vor m&#246;glichen    Verboten eine Art Kontrolle des Lexikons au&#223;erhalb der Wikipedia-Gemeinde    erm&#246;glichen.</em>&#8221; schreibt <span class="author">Oliver Haustein-Tessmer</span> auf <a href="http://www.welt.de/webwelt/article2846842/Scorpions-loesen-Porno-Skandal-bei-Wikipedia-aus.html">welt.de.</a> Leider ist das Ganze wohl eine Erfindung des Redakteurs, als der tats&#228;chliche <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Fragen_zur_Wikipedia&amp;diff=53916145&amp;oldid=53916067">Plan der Community</a>, zumindest findet sich ein entsprechende Statement auf der Diskussionsseite Wikipedia:Fragen_zur_Wikipedia.</p>
<p>Aber die Idee finde ich gut und auf jeden Fall einen Gedanken wert. So wie viele Forschungsinstitute oder Stiftungen und Vereine einen Beirat haben, der mit einem neutralen Blick von au&#223;en bewertet und ber&#228;t, bietet sich das auch f&#252;r die Wikipedia an, aus zwei Gr&#252;nden:</p>
<p>Die Wikipedia wird sich immer, mit zunehmender Relevanz und Gr&#246;&#223;e immer mehr, auch mit falschen und fehlerhaften, aber auch rechtlich oder moralisch bedenklichen Inhalten auseinander setzten m&#252;ssen. Hier kann ein neutraler Blick von au&#223;erhalb helfen, rechtzeitig Schlimmeres zu verhindern. Hier w&#228;re die Aufgabe eines solchen Gremiums in besonders kritischen oder &#246;ffentlichkeitswirksamen F&#228;llen schnell und kompetent eine Entscheidung zu treffen, ohne das auf Diskussionsseiten, Mailingslisten oder in der Presse lange diskutiert werden muss. Dabei geht es nicht um &#8220;Zensur&#8221; oder darum, jeden L&#246;schantrag von Experten diskutieren zu lassen, sondern um F&#228;lle, in denen eine emotional und in der &#214;ffentlichkeit gef&#252;hrte Diskussion letztlich nur schadet.</p>
<p>Au&#223;erdem w&#228;re ein solchen Gremium ein klares Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung, die eine Enzyklop&#228;die dieser Gr&#246;&#223;e hat. Mehr noch als ein engagierter Vereinsvorstand, &#252;berzeugte Vereinsmitglieder oder eifrige Artikel-Schreiber, h&#228;tte ein entsprechend hochkar&#228;titger Beirat M&#246;glichkeit und Chancen, die Wikipedia als eine st&#228;ndig um Qualit&#228;t und freies Wissen bem&#252;hte Institution darzustellen.</p>
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		<title>Kennen Sie schon Lutz Heilmann</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 18:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat's noch nicht mitgekriegt: Lutz Heilmann eine ei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://rivva.de/about/http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsabgeordneter-laesst-wikipedia-de-sperren--/meldung/118930/">Wer hat&#8217;s noch nicht mitgekriegt: </a>Lutz Heilmann eine einstweilige Verf&#252;gung gegen die Wikimedia Deutschland erwirkt, dass das Portal wikipedia.de zun&#228;chst eingestellt werden muss. Die Seite wikipedia.de verweist auf de.wikipedia.org, die deutsche Wikipedia und ist damit f&#252;r viele Internetnutzer in Deutschland eine beliebte Einstiegsseite. Wikimedia<a href="http://blog.wikimedia.de/2008/11/15/einstweilige-verfugung-gegen-den-verein/"> hat reagiert</a>, und die Weiterleitung auf de.wikipedia.org umgehend entfernt. Die Inhalte der Wikipedia sind davon aber nat&#252;rlich nicht betroffen. Inzwischen hat der Jurist Heilmann es sich anders &#252;berlegt, erkl&#228;rt, dass er keine<a href="http://www.lutz-heilmann.info/"> weiteren juristischen Schritte </a>unternehmen wird.</p>
<p>Von meiner Seite erstmal: &#8220;Danke, f&#252;r diese Aktion&#8221;. Am Samstag gingen mehr als 16.000 Euro Spenden beim Verein ein, viele<a href="https://secure.wikimedia.de/spenden/list.php"> mit explizitem Hinweis</a> auf die Aktion des Bundestagsabgeordneten mit Stasi-Vergangenheit.  Hat also was gebracht. Und &#8211; wir wissen jetzt, was uns vorher v&#246;llig egal gewesen w&#228;re, dass Herr Heilmann keinen Bekannten per SMS bedroht hat und deshalb nat&#252;rlich auch seine Immunit&#228;t nicht aufgehoben werden sollte. Wenn&#8217;s gut l&#228;uft, schafft es diese Information in die Tagessschau, zumindest im Spiegel werden wir was dr&#252;ber lesen. Bleibt noch die Frage, ob alle die auf die deutschsprachige Wikipedia verlinken, dass jetzt lieber lassen sollten.</p>
<p>Ich finde <a href="http://netzwertig.com/2008/11/15/heilmann-vs-wikipedia-das-land-braucht-eine-neue-medienkompetenz/">Martin von netzwertig.com </a> trifft den Nagel auf den Kopf wenn er schreibt: &#8220;Das Land braucht eine neue Medienkompetenz.&#8221; Herr Heilmann braucht keine Juristen (er ist ja selber einer), sondern Berater, die sich in Sachen Web 2.0 und Medien ausgehen, und dabei das n&#246;tige psychologische H&#228;ndchen haben, um vorab zu warnen, dass sowas meistens in die Hose geht.</p>
<p>Das Ergebniss dieser Aktion: Auf der Wikipedia &#8211; Seite &#252;ber Herrn Heilmann wird ein kleiner Absatz eingearbeitet werden, der beschreibt, wie der Politiker erfolglos versucht hat, mit einer einstweiligen Verf&#252;gung Ger&#252;chte aus der Welt zu schaffen, die er damit f&#252;r alle Ewigkeit im Netzt zementiert hat.</p>
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		<title>So ein Bl&#246;dsinn: Bertelsmann druckt die Wikipedia</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/so-ein-bloedsinn-bertelsmann-druckt-die-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 18:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es der Zenodotverlag schonmal versucht hatte, d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es der <a href="http://www.zenodot.de/">Zenodotverlag</a> schonmal versucht hatte, die Wikipedia als Ikea-Schrank-f&#252;llendes Printwerk zu publizieren und bereits in den Anf&#228;ngen gescheitert ist, legt jetzt der Bertelsmannverlag nach. Angek&#252;ndigt ist eine Druckversion mit &#252;ber 1000 Seiten zum Preis von 19,95 €. Wow! Das finde ich zun&#228;chst mal super, auch beim Versuch des Zenodotverlages habe ich mir sofort als Subskriptions-Interessent eingetragen. Die Vorstellung, das von einer gro&#223;en Community gesammelte Weltwissen als gedrucktes Werk im Regel stehen zu haben und drin zu schm&#246;ckern, bei einem <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?cnt=1324140">Glas Wein</a> vielleicht, finde ich super. Und dann geht noch ein Euro pro Buch an Wikimedia. Die ist nat&#252;rlich begeistert.</p>
<p>Aber schnell wird klar, um was es eigentlich geht. Dr. Beate Varnhorn, Verlagsleiterin des Bertelsmann Lexikon Institut &#228;u&#223;ert sich auf <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/429918">jetzt.de</a>:</p>
<p><span class="fliesstext">&#8220;Wikipedia ist nicht nur eine sehr bekannte Marke, sondern auch ein sehr interessantes Projekt. Daher gibt es schon seit L&#228;ngerem &#220;berlegungen dazu, wie man als Lexikon-Verlag daraus interessante Produktideen f&#252;r den Buchhandel generieren und gleichzeitig neue Zielgruppen f&#252;r das Produkt Lexikon gewinnen kann.&#8221;</span></p>
<p>Achso. Man braucht die Marke Wikipedia als Verkaufsargument. Bertelsmann sucht sich die <span class="fliesstext">50.000 Lemmata, die im letzten Jahr am h&#228;ufigsten aufgerufen wurden und packt sie als kurze Definition in das Lexikon. Mehr als ein paar Zeichen k&#246;nnen das bei 50 Eintr&#228;gen pro Seite nicht sein. Und weil sowas eigentlich keiner haben will, kommt vorne drauf das sch&#246;ne Wikipedia-Logo. Der letzte Versuch also, das Medium des gedruckten Lexikons zu retten und das Ganze etwas Richtung Web und 2.0 zu bringen. User-Generated hei&#223;t hier also, der User sucht aus was drin steht. Und wenn&#8217;s gut l&#228;uft, wird das ganze zum Jahrbuch. Jedes Jahr die besten 50.000 Besten. Null Aufwand, null Nutzen &#8211; maximaler Gewinn. Aber mit Sicherheit ein Verkaufserfolg. Das Marketig klappt schon mal gut: &#220;ber ein an sich bl&#246;dsinniges Produkt wird vielfach berichtet.  </span></p>
<p>Und letztlich passiert das, wovor sich die Wikipedia &#8211; Community schon immer gef&#252;rchtet hat: Die Kommerzialisierung der Marke und der Idee. Wissen muss frei sein, frei zug&#228;nglich. Klar, die Inhalte der Wikipedia zu verwenden, steht jedem frei. Auch Geld damit zu verdienen ist erlaubt. Aber ich w&#252;nsche mir, dass sich die Community gegen das Projekt wehrt und Bertelsmann dann, um die Massen zu bes&#228;nftigen, f&#252;r jedes verkaufte Exemplar ein Weiteres an eine Schule spenden muss: Damit Wissen wirklich frei wird.</p>
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		<title>Klassischer Fehlstart f&#252;r die Suchmaschine Wikia</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/klassischer-fehlstart-fuer-die-suchmaschine-wikia/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 13:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen "klassischen Fehlstart" nennt das ZDF den Start d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen &#8220;klassischen Fehlstart&#8221; nennt das <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,7151133,00.html" target="_blank">ZDF</a> den Start der Suchmaschine Wikia des Wikipedia-Gr&#252;nders Jimmy Wales. Gerade mal 50 bis 100 Millionen Webseiten sind mit Wikia Search zu durchsuchen, um sinnvolle Ergebnisse zufinden, ist das leider viel zu wenig. Google hat locker 200 mal mehr Seiten im Index.</p>
<p>Und auf der Startseite ist dann auch zu lesen: &#8220;We are aware that the quality of the search results is low.&#8221;  (&#8220;Es ist uns klar, dass die Qualit&#228;t der Suchergebnisse NOCH schlecht ist&#8221;, steht auf der deutschen Seite). Kein Problem, suche ich zun&#228;chst mal weiter mit Google.</p>
<p>Aber die gro&#223;mundige Ank&#252;ndigung, Google Konkurrenz machen zu wollen, wirkt im Nachhinein doch reichlich gr&#246;&#223;enwahnsinnig. Bestimmt hat Wiki mit den <em>Vier Prinzipien der Organisation</em> einen richtigen Weg eingeschlagen:</p>
<ol>
<li> <strong>Transparenz</strong> &#8211; Offenlegung der Systeme und Algorithmen, mit der diese Suchmaschine arbeitet. Dies geschieht durch Open Source Lizenzen und freien Inhalt und Schnittstellen.</li>
<li> <strong>Community</strong> (Gemeinschaft) &#8211; Jeder kann auf irgendeine Weise teilnehmen und teilhaben (als individuelle Person oder als Organisation), der Fokus liegt auf soziale Netzwerke und Communities.</li>
<li> <strong>Qualit&#228;t</strong> &#8211; Wesentliche Verbesserung der Relevanz und Genauigkeit der Suchergebnisse und Sucherfahrung.</li>
<li> <strong>Privatsph&#228;re</strong> (Datenschutz) &#8211; Personenbezogene Daten m&#252;ssen gesch&#252;tzt sein und bleiben. Keine identifizierenden Daten werden &#252;bertragen oder gespeichert.</li>
</ol>
<p>Aber zun&#228;chst mal gilt es, eine kritische Masse von Usern zu gewinnen, die Garant f&#252;r die Qualit&#228;t der Suchergebnisse sein soll. Und da w&#228;re vielleicht die bescheidene Angabe des W&#246;rtchens &#8220;beta&#8221; im Titel der Suchmaschine &#252;berzeugender, als gro&#223;spurige Worte. Dazu kommt, dass der die Miniartikel, die Nutzer anlegen k&#246;nnen und die Bewertung der Suchergebnisse ist noch nicht m&#246;glich. Wie genau das funktionieren soll, wei&#223; <a href="http://www.golem.de/0801/57231.html">Jimmy Wales selber noch nicht:</a>  Allerdings wissen wir im Moment noch nicht ganz, wie wir das genau umsetzen werden. Wir m&#252;ssen erst die Daten abwarten.&#8221;</p>
<p>Noch ist Wikia Search nicht mehr eine gute Idee, ob das Konzept aufgeht, bleibt abzuwarten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>How to use a wiki?</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/how-to-use-a-wiki/</link>
		<comments>http://blog.moskaliuk.com/how-to-use-a-wiki/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 10:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Film erkl&#228;rt in einfachem Englisch, was e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Film erkl&#228;rt in einfachem Englisch, was ein Wiki ist, und wie es eingesetzt werden kann.</p>
<p><object width="425" height="373"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-dnL00TdmLY&#038;rel=1&#038;border=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-dnL00TdmLY&#038;rel=1&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="373"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzlichen Gl&#252;ckwunsch, Wikipedia!</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/herzlichen-glueckwunsch-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 21:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. Januar 2001 wurde die Online-Enzyklop&#228;die gegr&#252;ndet, ganze sieben Jahre ist das Projekt also mittlerweile alt. Da bleibt nur, zu gratulieren. Das rie&#223;ige Onlinelexikon, das von zahlreichen freiwilligen Autoren erstellt und verbessert wird gibt es in 250 Sprachen, ingesamt sind es zu Zeit mehr als 8 Millionen Artikel. Die gr&#246;&#223;te Wikipedia ist die englischsprachige mit mehr als 2 Millionen Artikeln, die deutsche Wikipedia enth&#228;lt etwas &#252;ber einer halben Million Artikel.</p>
<p>Von den ingesamt 3.4 Millionen angemeldeten Nutzern, haben ingesamt etwa 100.000 Nutzer mehr als 10 Edits vorgenommen, und k&#246;nnen zu den aktiven Mitglieder gez&#228;hlt werden. Au&#223;er dem Enzyklop&#228;dieprojekt Wikipedia gibt es nur weitere Projekte der Wikimedia Foundation, die auf Basis der Mediawiki Software von freiwilligen Autoren erstellt wird: Wiktionary ist ein freies W&#246;rterbuch f&#252;r zahlreiche Sprachen, im Projekt Wikiquote werden Zitate von Pers&#246;nlichkeiten, aus B&#252;chern und Filmen gesammelt. Bei Wikibooks werden freie E-Books gesammelt,  Wikisource sammelt klassische Literatur, Gesetzestexte und andere freie Werke. Weitere Projekte sind Wikispecies, Wikinews, Wikiversity und Wikimedia Commons.</p>
<p>F&#252;r alle Projekte gilt, dass die Inhalte unter GNU Free Documentation License stehen, die Inhalte k&#246;nnen also frei verwendet werden, editiert und kopiert werden,  solange sie auch weiterhin unter der selben Lizenz stehen.</p>
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