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11. Dezember 2007
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EeePC | Mini-Notebook als OLPC-Konkurrenz für normale Computernutzer

Vor drei Jahren wurde das IT-Entwicklungshilfeprogramm “One Laptop per Child” (OLPC) http://www.laptop.org noch als nette Idee ohne Chance auf wirtschaftlichen Erfolg verlacht. Aktuell steht die Zahl der verkauften Laptops aber bei 600.000 Stück.

Christoph Derndorfer, Sprecher von OLPC Austria http://www.olpc.at ist überzeugt, “dass diese Zahl bis Ende des Jahres noch steigen wird und in den kommenden Wochen und Monaten noch einige Bestellungen von verschiedenen Ländern hinzukommen werden. Die peruanische Order hat hier sicherlich Vorbildwirkung”. Peru hat 200.000 Laptops bestellt. Das Notebook kostet nun 188 Doller, mit der Produktion wurde im November begonnen, die ersten Geräte wurden an Uruguay ausgeliefert.

Schon ziehen erste Unternehmen nach und arbeiten an Mininotebooks für den Markt in den Industrienationen. Der Computerhersteller Ansus http://de.asus.com bringt den EeePc auf den Markt der mit seinen 23 mal 16,5 mal 3,5 Zentimetern und einem Gewicht von unter einem Kilogramm tatsächlich winzig ist. Das Gerät hat eine Flash-basierte Festplatte mit 4 GB Größe und ist mit dem Open Source Betriebssystem Linux ausgestattet. Mit an Board ist neben dem Firefox Browser, Skype und dem IM-Programm Pidgin ein komplettes Open Office 2.o mit PDF Reader, der Mailclient Thunderbird und eine Wörterbuch. Auch einige Lernprogramme und Spiele, sowie ein Wiedergabeprogramm für Musik und Viedos ist in die 6 Reiter integriert, die der Nutzer auf dem Startbildschirm findet. Eine Webcam ist ebenfalls mit dabei. Da drei USB-Anschlüsse verfügbar sind, kann das Gerät zu Hause leicht um eine externe Tastatur und eine Festplatte ergänzt werden, und mit einem externen Bildschirm zum Desktopersatz werden. Mit einem Preis von knapp 300 Euro bleibt das Gerät für die Nutzer erschwinglich.

Auch wenn der EeePC nicht als explizites Bildungsprodukt mit dem Konzept der OLPC - Initiative zu vergleichen ist, sind die Auswirkungen der Initiative auf den Markt in den Industrienationen interessant. Günstige, aber für Office und Internetanwendungen voll ausreichende Komplettsysteme die konsequent auf OpenSource-Technologie setzen und die für den nichterfahrenen und nicht technikaffinen Computernutzer attraktiv sind, sind eine bemerkenswerte Entwicklung.

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Der Artikel wurde am Dienstag, den 11. Dezember 2007 geschrieben. Er ist folgenden Schlagworten zugeordnet:, , , , , . Sie können hier einen Trackback senden Trackback zum Artikel anlegen. Kommentieren Sie den Artikel und lassen Sie sich bei neuen Kommentaren Feed für Kommentare automatisch benachrichtigen.

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Kommentare (7)

1

Paparazzi

schrieb am 23. Dezember 2007 um 21:13 Uhr:

Das Eee kann man aber nicht wirklich mit dem OLPC vergleichen finde ich

2

Martin

schrieb am 27. Dezember 2007 um 12:18 Uhr:

600.000 notebooks sind schon eine beachtliche Anzahl. allerdings steht da noch einiges an Arbeit ins Haus um auch nur annähernd jedes kind mit solchen geräten ausstatten zu können. aber irgendwo muss man ja schließlich ánfangen.
MFG Martin

3

Olli

schrieb am 27. Dezember 2007 um 15:16 Uhr:

Also wenn das Display noch ein wenig besser aufgelöst wäre.. Könnte man das glatt als Alternative zum normalen Laptop werden lassen.

4

UMTS

schrieb am 5. Januar 2008 um 23:02 Uhr:

Ich glaube mich richtig zu errinnern, das CHIP mal einen Test gemacht hat und dort sich heraustellte, dass der EEE nicht wirlich für mobiles Arbeiten geeignet ist aufgrund fehlender Akkuleistung etc …

Bin mir da aber nicht mehr ganz sicher

5

Wellnessbereich

schrieb am 8. Januar 2008 um 16:26 Uhr:

So ein Mini-Notebook kann echt ne gute Alternative sein, wenn man viel unterwegs ist. Klar, zum stundenlangen Programmieren ist er nicht geeignet, aber für kleine Arbeiten oder Surf-Sessions zwischendurch ist er allemal geeignet.

6

Fernseher

schrieb am 22. Januar 2008 um 17:08 Uhr:

Ich finde die Initiative wirklich klasse! Hoffe nur, daran beteiligen sich noch einige Hersteller mehr. So mal günstige Mini-Notebooks nicht nur für Sozial-Schwächere von Vorteil sind.

7

UMTS Flatrate

schrieb am 13. März 2008 um 17:11 Uhr:

Scheint ja sehr gut zu laufen, nur wird jetzt schon von Lieferengpässen berichtet:
http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=33958&mode=thread&order=0&thold=0
Grüße, Tim

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