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	<title>Johannes Moskaliuk</title>
	<link>http://blog.moskaliuk.com</link>
	<description>Internet, Medien, Psychologie</description>
	<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:37:42 +0000</pubDate>
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			<title>Johannes Moskaliuk</title>
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		<title>Blogparade: Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 09:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogparade Wiki]]></category>
<category>Blogparade Wiki</category>
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		<description><![CDATA[Hoffentlich demn&#228;chst wird als Herausgeberband im vwh-Verlag mein Buch mit dem &#60;sch&#246;nen&#62; Titel „Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis“ erscheinen. Darin wird „das Konzept Wiki unter funktionalen, psychosozialen und technischen Gesichtpunkten vorgestellt, m&#246;gliche Schwierigkeiten und L&#246;sungen aufgezeigt und unterschiedliche Anwendungsm&#246;glichkeiten beschrieben.“
Und weil ich als Psychologe nat&#252;rlich eine psychologische Perspektive einnehme und au&#223;erdem ein Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Hoffentlich demn&#228;chst wird als Herausgeberband im vwh-Verlag mein Buch mit dem &lt;sch&#246;nen&gt; Titel „Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis“ erscheinen. Darin wird<span> </span>„das Konzept Wiki unter funktionalen, psychosozialen und technischen Gesichtpunkten vorgestellt, m&#246;gliche Schwierigkeiten und L&#246;sungen aufgezeigt und unterschiedliche Anwendungsm&#246;glichkeiten beschrieben.“</p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p>Und weil ich als Psychologe nat&#252;rlich eine psychologische Perspektive einnehme und au&#223;erdem ein Buch so etwas wie ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Pattern">Antipattern ist</a>, wenn um die Konstruktion und Kommunikation von Wissen geht, m&#246;chte ich hiermit eine Blogparade starten. Ich freue mich &#252;ber kurze oder lange Beitr&#228;ge, oder Abstracts bereits vorliegender Publikationen zu den folgenden drei Fragestellungen:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt"><!--[if !supportLists]--><strong><span>1.)<span style="font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal">    </span></span>Theorie und Empirie</strong><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt">Mit welchen Theorien kann die kollaborative Konstruktion von Wissen und individuelles Lernen mit Wikis beschrieben werden? Was ist aus Sicht unterschiedlicher Fachrichtungen spannend und relevant beim Einsatz der Technologie Wiki. Welche empirischen Untersuchung gibt es, zu welchen Ergebnissen kommen Sie?</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt"><!--[if !supportLists]--><strong><span>2.)<span style="font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal">    </span></span>Technologie</strong><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt">Welche Wiki-Werkzeuge gibt es? Welche Eigenschaften haben Sie, welche Vorteile, welche Nachteile? Wie ist ihre Bedienbarkeit, wozu k&#246;nnen Sie eingesetzt werden? Welche Kombination mit anderen Tools sind sinnvoll und weiterf&#252;hrend?</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt"><!--[if !supportLists]--><strong><span>3.)<span style="font-family: 'Times New Roman'; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal">    </span></span>Erfolgreiche Praxisprojekte</strong><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt">Welche erfolgreichen Projekte gibt es, die auf Wikis setzen? In welchen Kontexten werden Wiki eingesetzt? Welche Probleme traten auf, wie wurden sie gel&#246;st?</p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p>Wer weitere Fragestellungen zu dem Thema der Blogparade wichtig findet, ist herzlich eingeladen, sich auch mit diesen zu beteiligen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Update: Anders als sonst bei Blogparaden oft &#252;blich, m&#252;ssen und sollen nicht alle drei Themen  und alle Fragen in einem Beitrag adressiert werden.  Mit den Fragestellungen soll lediglich das Thema umrissen werden, und mir die anschlie&#223;ende Strukturierung der Beitr&#228;ge erleichtert werden.<br />
</em></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><o:p></o:p>So funktioniert es:</strong></p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p>Schreibe einen eigenen Beitrag in deinem Blog und hinterlasse einen Kommentar bei diesem Eintrag. Die Beitr&#228;ge sollten deutsch- oder englischsprachig sein. Wenn Du m&#246;chtest, kannst Du mir Deinen Beitrag <a href="http://blog.moskaliuk.com/impressum/">per E-Mail schicken.</a> Ich poste Deinen Beitrag dann hier im Blog, nat&#252;rlich mit Backlink auf Deinen Blog und fasse die Beitr&#228;ge (die ich per Mail erhalten haben, und bei denen aus der Mail ersichtlich wird, dass der Autor einer Ver&#246;ffentlichung zustimmt) anschlie&#223;end in einem .pdf-Dokument zusammen, und stelle zum Download bereit. Die Blogparade l&#228;uft bis <strong>15.Juni 2008</strong>. Den Autoren der beiden Beitr&#228;ge, die mir am besten gefallen, schenke ich ein druckfrisches Exemplar des Buches „Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis“ – sobald es denn fertig ist.<span>  </span><span> </span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>8 Argumente f&#252;r den Einsatz von Wikis in Unternehmen</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/8-argumente-fuer-den-einsatz-von-wikis-in-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 11:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[wikis]]></category>

		<category><![CDATA[internet]]></category>
<category>enterprise 2.0</category><category>internet</category><category>unternehmen</category><category>Wikis</category><category>wissensmanagement</category>
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		<description><![CDATA[Bei KoopTech lese ich heute: &#8220;Heute habe ich von einem Verfechter des semantischen Netzes ein paar Gegenargumente f&#252;r den Einsatz von Wikis in Unternehmen geh&#246;rt [.]&#8221; Und dann folgt eine Liste von 8 Gegenargument.  Meine  Meinung: Sehr gut.  Mit Enterprise 2.0 und dem Einsatz von Wikis sind nicht alle Probleme gel&#246;st, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://blog.kooptech.de/2008/04/8-argumente-gegen-den-einsatz-von-wikis-in-unternehmen/">KoopTech</a> lese ich heute: &#8220;Heute habe ich von einem Verfechter des semantischen Netzes ein paar Gegenargumente f&#252;r den Einsatz von Wikis in Unternehmen geh&#246;rt [.]&#8221; Und dann folgt eine Liste von 8 Gegenargument.  Meine  Meinung: Sehr gut.  Mit Enterprise 2.0 und dem Einsatz von Wikis sind nicht alle Probleme gel&#246;st, es wird auch nicht alles besser oder einfacher. Die Implementation, technischer wie sozialer und organisationaler Art ist jede Menge Arbeit.</p>
<p>Trotzdem kann ich es mir nicht nehmen lassen, auf die 8 Gegenargumente mit 8 Proargumenten zu antworten, nur um so zeigen, dass es keine Ideal gibt, aber meistens L&#246;sungm&#246;glichkeiten. Ich gehe dabei jeweils auf funktionale L&#246;sungsm&#246;glichkeiten ein (die also bei der Technik ansetzen), und psychosozialen L&#246;sungsm&#246;glichkeiten (die die Organisationskultur und die Arbeits- und Verhaltensweisen der Nutzer addressieren).</p>
<p>Wie immer gilt: Work in Progress und Kommentare erw&#252;nscht.</p>
<ol start="1" type="1">
<li class="MsoNormal">Die krude Wiki-Syntax ist      oftmals ein Akzeptanzproblem.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Psychosozial: Neue Software erfordert neue Kompetenzen. Ohne Schulung der Mitarbeiter, Supportfunktion und eine Beteiligung der Nutzer bei der Entscheidungsfindung geht es auch im Wikizeitalter nicht.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: Mit dem Einsatz eines WYSIWYG-Editors ist das Problem l&#246;sbar. Technisch m&#246;glich ist auch die weitergehende Integration ins Betriebssytem, wie z.B. beim TWiki mit dem Kupu-Add-on (Linux) oder beim der Confluence-Software mit MS Office (Microsoft).</p>
<ol start="2" type="1">
<li class="MsoNormal">Kategorien und Hierarchien      lassen sich zwar aufbauen, doch eine entsprechende Navigation kann nur      &#252;ber einen Eingriff im Backend eingerichtet werden.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: &#220;ber den Einsatz semantischer Technologien oder – einen Schritt vorher – die konsequente Anreicherung von Informationen mit Metadaten (z.B. Tags, Projektzuordnung, Themen, Inhaltsklassen) sind die Inhalte lletztlich schneller &#252;ber eine Suchfunktion als &#252;ber eine Navigationsstruktur zug&#228;nglich.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Psychosozial: Dieses Gegenargument ist gleichzeitig ein Pro-Argument: Die Navigation wird eben nicht „von oben“, vom Admin oder Chef festgelegt, sondern wird von der Community kollaborativ erstellt.</p>
<ol start="3" type="1">
<li class="MsoNormal">Die Kategorisierung spielt      bei den Suchergebnissen keine Rolle bzw. sorgt nicht f&#252;r eine      Priorisierung von Suchergebnissen.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: l&#246;sbar, siehe oben</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Psychosozial: Kompetenz bei der Anwendung der Suchfunktionalit&#228;t muss bei den Nutzern vorhanden sein, oder geschult werden. Au&#223;erdem kann das Finden von Informationen, nach denen eigentlich nicht gesucht wurde, Prozesse der Wissensemergenz f&#246;rdern (Serendipity).</p>
<ol start="4" type="1">
<li class="MsoNormal">Suchergebnisse zeigen nicht      an, welche Unterthemen es zu einem Oberthema gibt oder ob es in einer      anderen Sprache einen Artikel zum gesuchten Thema gibt. Die Semantik      dr&#252;ckt sich nicht in Wiki-Strukturen aus. Ab einer gewissen Textmenge ist      das nicht mehr praktikabel.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: l&#246;sbar, siehe oben. Schlagwort: Semantic Wiki.</p>
<ol start="5" type="1">
<li class="MsoNormal">Die Suche erstreckt sich      nur auf Wiki-Inhalte, andere Quellen k&#246;nnen damit nicht erschlossen      werden.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: l&#246;sbar. Beispiel ist das Confluence Wiki, dass auch zum Durchsuchen von externen Quellen, z.B. Austauschordner oder Servern genutzt werden kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt"><o:p> </o:p></p>
<ol start="6" type="1">
<li class="MsoNormal">Das Rechtemanagement f&#252;r      ein Wiki muss m&#252;hsam eingerichtet werden, insbesondere wenn ein nach      Personen und Gruppen differenzierter Zugang f&#252;r verschiedene Bereiche      eingerichtet werden soll.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: L&#246;sbar zum Beispiel durch den Einsatz von Windows Active Directory. F&#252;r das Wiki k&#246;nnen bestehende Rechtestrukturen &#252;bernommen werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Psychosozial: Ein Erfolgsfaktor f&#252;r den Einsatz von Wikis ist eine flache Hierarchie und der freien Zug&#228;nglichkeit von Inhalten. Idealerweise ist die Einf&#252;hrung von Wikis in einer Organisation verbunden mit einer &#196;nderung der Organisationskultur im Bezug auf den Umgang mit Wissen und Informationen zwischen Hierachieebenen. <o:p></o:p></p>
<ol start="7" type="1">
<li class="MsoNormal">Nach etwa ein, zwei Jahren      kann es f&#252;r Unternehmen problematisch werden, wenn die entsprechende      Pflege fehlt.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: Tools k&#246;nnen die Pflege unterst&#252;tzen, zum Beispiel das Finden von toten oder falschen Links, das &#196;ndern von falschen Kontaktdaten etc.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Psychosozial: Das Problem tritt bei allen Systemen zum Wissensmanagement auf. <span> </span>Neben der Einf&#252;hrung einer Technologie, m&#252;ssen sich deshalb auch Arbeitsabl&#228;ufe, Arbeitsaufgaben und Rollen (Wikig&#228;rtner) anpassen, so dass eine st&#228;ndige Pflege und Aktualisierung von Inhalten gew&#228;hrleistet bleibt. Anders als bei anderen Werkzeugen kann die Verantwortlichkeit f&#252;r die Aktualit&#228;t der Inhalte auf alle Mitglieder einer Organisation verteilt werden. <o:p></o:p></p>
<ol start="8" type="1">
<li class="MsoNormal">Wikis eignen sich f&#252;r      Projekte. &#220;ber die Jahre werden jedoch immer mehr Wikis eingerichtet, der      &#220;berblick geht verloren - man wei&#223; nicht mehr, in welchem Wiki man suchen      muss.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Funktional: L&#246;sbar durch eine Suche, die &#252;ber mehrere Wikis ausgedehnt ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">Psychosozial: Klassischerweise wird ein Projekt in einem Abschlussbericht dokumentiert. Auch das l&#228;sst sich auf ein Wiki &#252;bertragen: Am Ende eines Projekts werden die zentralen und wichtigen Inhalte des Projekts in ein zentrales Wiki &#252;bertragen und bleiben dort zug&#228;nglich. Das Projektwiki wird gel&#246;scht.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt">&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>a digital lifestyle: leben und arbeiten mit social software</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/a-digital-lifestyle-leben-und-arbeiten-mit-social-software/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 07:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[rewiew]]></category>
<category>MFG</category><category>publikationen</category><category>review</category><category>rewiew</category><category>social software</category>
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		<description><![CDATA[Ein Buch zum Thema Web 2.0. Diesmal als Marketingaktion der MFG Baden-W&#252;rttemberg, mit einem typische Web 2.0 - Logo drauf, alle &#220;berschriften sind klein geschrieben. Damit&#8217;s nicht nur wie 2.0 aussieht, sondern auch so schmeckt gibt&#8217;s einen Blog zum Buch, in dem alle Texte zu finden sind und nat&#252;rlich Kommentare erw&#252;nscht.
Und worum geht es?  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buch zum Thema Web 2.0. Diesmal als Marketingaktion der MFG Baden-W&#252;rttemberg, mit einem typische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Web20_logo.png">Web 2.0 - Logo</a> drauf, alle &#220;berschriften sind klein geschrieben. Damit&#8217;s nicht nur wie 2.0 aussieht, sondern auch so schmeckt gibt&#8217;s einen <a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/">Blog zum Buch</a>, in dem alle Texte zu finden sind und nat&#252;rlich Kommentare erw&#252;nscht.</p>
<p>Und worum geht es?  &#8220;Darin diskutieren und entwerfen <strong>Autoren aus Praxis und Wissenschaft</strong>, wie der Lebensstil und die Arbeitswelt der digitalen Zukunft aussehen werden.&#8221;</p>
<p>Ja, das neue Web ist echt wahnsinnig neu. Und so finde ich auch in diesem Buch ein paar neue <a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/?page_id=9">Erfolge</a> und <a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/?page_id=9">Projekte im S&#252;dwesten</a>, die ich noch nicht kenne. Ich wei&#223; jetzt das <a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/?page_id=16">Wissensmanagment</a> immer noch ein Thema ist, <a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/?page_id=17">Wissen eine Schl&#252;sselressource</a> ist, und das man auch im neuen Web <a href="http://www.digital-lifestyle.mfg-innovation.de/?page_id=19">Geld verdienen</a> kann. Aber alles in Allem doch eher eine Publikation, die irgendwie 2 Jahre zu sp&#228;t kommt und uns die Welt erkl&#228;rt, wie wir sie eigentlich auch selbst beobachten k&#246;nnen, die Zukunft beschreibt, die schon lange Gegenwart ist.</p>
<p>Trotzdem lesenswert f&#252;r die, die sich einen &#220;berblick verschaffen wollen &#252;ber das neue Internet im Schwabenland und Leute kennenlernen wollen, die sich auskennen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So ein Bl&#246;dsinn: Bertelsmann druckt die Wikipedia</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/so-ein-bloedsinn-bertelsmann-druckt-die-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 18:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>
<category>wikipedia</category>
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		<description><![CDATA[Nachdem es der Zenodotverlag schonmal versucht hatte, die Wikipedia als Ikea-Schrank-f&#252;llendes Printwerk zu publizieren und bereits in den Anf&#228;ngen gescheitert ist, legt jetzt der Bertelsmannverlag nach. Angek&#252;ndigt ist eine Druckversion mit &#252;ber 1000 Seiten zum Preis von 19,95 €. Wow! Das finde ich zun&#228;chst mal super, auch beim Versuch des Zenodotverlages habe ich mir sofort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es der <a href="http://www.zenodot.de/">Zenodotverlag</a> schonmal versucht hatte, die Wikipedia als Ikea-Schrank-f&#252;llendes Printwerk zu publizieren und bereits in den Anf&#228;ngen gescheitert ist, legt jetzt der Bertelsmannverlag nach. Angek&#252;ndigt ist eine Druckversion mit &#252;ber 1000 Seiten zum Preis von 19,95 €. Wow! Das finde ich zun&#228;chst mal super, auch beim Versuch des Zenodotverlages habe ich mir sofort als Subskriptions-Interessent eingetragen. Die Vorstellung, das von einer gro&#223;en Community gesammelte Weltwissen als gedrucktes Werk im Regel stehen zu haben und drin zu schm&#246;ckern, bei einem <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?cnt=1324140">Glas Wein</a> vielleicht, finde ich super. Und dann geht noch ein Euro pro Buch an Wikimedia. Die ist nat&#252;rlich begeistert.</p>
<p>Aber schnell wird klar, um was es eigentlich geht. Dr. Beate Varnhorn, Verlagsleiterin des Bertelsmann Lexikon Institut &#228;u&#223;ert sich auf <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/429918">jetzt.de</a>:</p>
<p><span class="fliesstext">&#8220;Wikipedia ist nicht nur eine sehr bekannte Marke, sondern auch ein sehr interessantes Projekt. Daher gibt es schon seit L&#228;ngerem &#220;berlegungen dazu, wie man als Lexikon-Verlag daraus interessante Produktideen f&#252;r den Buchhandel generieren und gleichzeitig neue Zielgruppen f&#252;r das Produkt Lexikon gewinnen kann.&#8221;</span></p>
<p>Achso. Man braucht die Marke Wikipedia als Verkaufsargument. Bertelsmann sucht sich die <span class="fliesstext">50.000 Lemmata, die im letzten Jahr am h&#228;ufigsten aufgerufen wurden und packt sie als kurze Definition in das Lexikon. Mehr als ein paar Zeichen k&#246;nnen das bei 50 Eintr&#228;gen pro Seite nicht sein. Und weil sowas eigentlich keiner haben will, kommt vorne drauf das sch&#246;ne Wikipedia-Logo. Der letzte Versuch also, das Medium des gedruckten Lexikons zu retten und das Ganze etwas Richtung Web und 2.0 zu bringen. User-Generated hei&#223;t hier also, der User sucht aus was drin steht. Und wenn&#8217;s gut l&#228;uft, wird das ganze zum Jahrbuch. Jedes Jahr die besten 50.000 Besten. Null Aufwand, null Nutzen - maximaler Gewinn. Aber mit Sicherheit ein Verkaufserfolg. Das Marketig klappt schon mal gut: &#220;ber ein an sich bl&#246;dsinniges Produkt wird vielfach berichtet.  </span></p>
<p>Und letztlich passiert das, wovor sich die Wikipedia - Community schon immer gef&#252;rchtet hat: Die Kommerzialisierung der Marke und der Idee. Wissen muss frei sein, frei zug&#228;nglich. Klar, die Inhalte der Wikipedia zu verwenden, steht jedem frei. Auch Geld damit zu verdienen ist erlaubt. Aber ich w&#252;nsche mir, dass sich die Community gegen das Projekt wehrt und Bertelsmann dann, um die Massen zu bes&#228;nftigen, f&#252;r jedes verkaufte Exemplar ein Weiteres an eine Schule spenden muss: Damit Wissen wirklich frei wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Net Generation: Totalverweigerung?</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/net-generation-totalverweigerung/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 14:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[science]]></category>

		<category><![CDATA[allgemein]]></category>
<category>allgemein</category><category>net generation</category><category>science</category>
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		<description><![CDATA[Der Frage nach der Net Generation widmet sich mal wieder eine Studie (.pdf), diesmal von der Sheffield University http://www.shef.ac.uk. Das Ergebnis: Die Jugendlichen der Net Generation haben Nachholbedarf, zumindest was den Umfang mit Wissen und Informationen und dem Recherchieren danach angeht. Wenn wundert&#8217;s. &#8220;Es scheint, als w&#252;rden sie online gehen, um das Lesen im klassischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frage nach der Net Generation widmet sich mal wieder eine <a href="http://www.bl.uk/news/pdf/googlegen.pdf">Studie</a> (.pdf), diesmal von der Sheffield University <a href="http://www.shef.ac.uk/" target="_blank">http://www.shef.ac.uk.</a> Das Ergebnis: Die Jugendlichen der Net Generation haben Nachholbedarf, zumindest was den Umfang mit Wissen und Informationen und dem Recherchieren danach angeht. Wenn wundert&#8217;s. &#8220;Es scheint, als w&#252;rden sie online gehen, um das Lesen im klassischen Sinne zu vermeiden&#8221;. Genutzt werden Wikipedia und Facebook und Co. Dann ist Schluss.</p>
<p>Etwa 20 Prozent der Jugendlichen k&#246;nnen als &#8220;digitale Dissidenten&#8221; gelten, die sich v&#246;llig vom Computer fernhalten. Weitere 57 % nutzen das Internet nur selten. Alles in allem also wieder: Keine Netgeneration, zumindest in der befragten Stichprobe. Die Tendenz zum ungenauen und oberfl&#228;chen Lesen und Suchen nach Informationen, zeigt sich aber durch alle Altergruppen hindurch. Das Fehlen einer digital literacy, eine Kompetenz im Umgang mit neuen digitalen Medien und das effektive Verarbeiten von Informationen, die &#252;ber diese neue Medium bereitgestellt werden, ist zentrales Problem. Dringend notwenig ist das Vermitteln der f&#252;r das Nutzen des Internet als Informationsmedium notwendigen Kompetenz, in Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung.</p>
<p>Update: Eine <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/24/der-mythos-der-google-generation-von-digitalen-analphabeten-in-den-universitaeten-werkstattnotiz-lxxxi/">knappe Zusammenfassung der Studie</a> (eben entdeckt) findet sich in der Wissenswerkstatt bei Marc.</p>
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		<title>DFG Science TV</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/dfg-science-tv/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 15:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

		<category><![CDATA[science]]></category>
<category>news</category><category>science</category>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) startet ein neues Internetportal, in dem zehn spannende Forschungsprojekte mit professionellen Filmen vorgestellt werden.
Dabei werden die zehn Projekte nicht am St&#252;ck, sondern in kurzen dreimin&#252;tigen Episoden vorgestellt. Jede Woche erscheint jeweils ein neues Kurzvideo, und langsam entsteht so ein komplette Story &#252;ber das jeweilige Projekt.
Ziel des Projektes laut Pressemitteilung:
&#8220;Wir brauchen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) startet ein neues Internetportal, in dem zehn spannende Forschungsprojekte mit professionellen Filmen vorgestellt werden.</p>
<p>Dabei werden die zehn Projekte nicht am St&#252;ck, sondern in kurzen dreimin&#252;tigen Episoden vorgestellt. Jede Woche erscheint jeweils ein neues Kurzvideo, und langsam entsteht so ein komplette Story &#252;ber das jeweilige Projekt.</p>
<p>Ziel des Projektes laut Pressemitteilung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir brauchen das Interesse junger Leute, um den wissenschaftlichen Nachwuchs sicherzustellen”, erl&#228;utert DFG-Pr&#228;sident Professor Matthias Kleiner. “Wir m&#252;ssen neue Wege gehen, um zu vermitteln: Forschung ist spannend.”</p></blockquote>
<p>Ingesamt ein &#252;berzeugendes Projekt auch wenn die Auswahl der Projekte nicht unbedingt einen Querschnitt durch die deutsche Forschungslandschaft bietet, sondern die Projekte eher nach ihrer Eignung f&#252;r eine gut erz&#228;hlbare und spannende Story ausgew&#228;hlt wurden. Auch Web 2.0 - Elemente fehlen fast v&#246;llig (nur eine einfache Bewertungsfunktion ist integriert), leider sind die Filme auch nicht mit iTunes etc. zu abbonieren. Auch habe ich keine M&#246;glichkeit gefunden, die Filme in den eigenen Blog einzubinden, was sicherlich zur Popularit&#228;t des Projekts beigetragen h&#228;tte. Das Fehlen der erwarteten Web 2.0 Features mag aber auch daran liegen, dass es letztlich um Wissensschaftsmarketing geht, und da w&#228;ren die Meinungen und Beteiligung der Nutzer vielleicht eher st&#246;rend.</p>
<p>Reinschauen unter <a href="http://dfg-science-tv.de">http://dfg-science-tv.de</a> lohnt sich trotzdem!</p>
<p>P.S.: <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/18/geschichten-der-wissenschaft-dfg-science-tv-gefaellt-und-verkennt-doch-das-dialogische-potential-des-web-20/">Marc Scheloske </a>berichtet in seinem Blog ausf&#252;hrlich &#252;ber das Projekt.</p>
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		<title>webzwitschern 2</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/webzwitschern-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 18:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[web-2.0]]></category>

		<category><![CDATA[psychologie]]></category>

		<category><![CDATA[tools]]></category>

		<category><![CDATA[internet]]></category>
<category>Anschlussmotiv</category><category>internet</category><category>Kommunikation</category><category>psychologie</category><category>tools</category><category>twitter</category><category>web 2.0</category><category>webzwitschern</category><category>zeitmanagement</category>
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		<description><![CDATA[Am 8.April 2008 habe ich mich gefragt, wie Webworker es aushalten, ihr Leben in 140 Zeichen zu zerhacken und ihre Arbeit st&#228;ndig f&#252;r die Ideen und Befindlichkeiten anderer zu unterbrechen. Cem Basman n&#228;hert sich dem Twitterph&#228;nomen mit 8 Interviews: &#8220;Ich habe sieben Twitterer befragt und acht haben geantwortet. Vier Frauen und vier M&#228;nner. Jeder von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.April 2008 <a href="http://blog.moskaliuk.com/webzwitschern/">habe ich mich gefragt</a>, wie Webworker es aushalten, ihr Leben in 140 Zeichen zu zerhacken und ihre Arbeit st&#228;ndig f&#252;r die Ideen und Befindlichkeiten anderer zu unterbrechen. <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/14/acht-twitterer-acht-perspektiven/">Cem Basman</a> n&#228;hert sich dem Twitterph&#228;nomen mit 8 Interviews: &#8220;Ich habe sieben Twitterer befragt und acht haben geantwortet. Vier Frauen und vier M&#228;nner. Jeder von ihnen hat eine sehr eigene Perspektive auf Twitter. Es ist mehr als die Summe seiner Teile.&#8221;</p>
<p>Sein Fazit: &#8220;Es ist das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl der Twitterer.&#8221; Das trifft glaube ich ziemlich genau die Hauptmotivation, warum Leute twittern. Als Psychologe w&#252;rde ich das Anschlussmotiv nennen. <strong style="font-weight: normal"><a href="http://themenriff.de/?p=65">Tina Pickhardt </a>beschreibt das in ihrer <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/14/twitter-interview-6-pickihh/">Interviewantwort</a> so:  &#8220;</strong>Digitale K&#252;chengespr&#228;che, bei denen man jede Menge Anekdoten erf&#228;hrt genauso wie n&#252;tzliche Informationen f&#252;r den Job.&#8221; <a href="http://www.ankegroener.de/?p=2465">Anke Groener</a> meint: &#8220;Ich habe festgestellt, dass ich auch bei Twitter eher &#8216;pers&#246;nlich Schreibenden&#8217; folge.&#8221; <a href="http://kosmar.de/">Markus Angermeier</a> antwortet: &#8220;Mit den Menschen deren Meinung und Lebenswelt man gerne verfolgt bleibt man quasi st&#228;ndig auf Augenh&#246;he und meint deren Gedanken zu kennen.&#8221;</p>
<p>Vielleicht ist das der Grund, warum f&#252;r mich pers&#246;nlich Twitter keine sinnvolles Kommunikationmedium ist: Ich habe die K&#252;chengespr&#228;che, den informellen Ideenaustausch beim Kaffee kochen und in der Mittagspause. Wenn meine B&#252;rot&#252;r dann zu ist, m&#246;chte ich mich konzentrieren. Auch wenn <a href="http://www.webzweipunktnull.de/twitterinterviews/">Sven Wiesner</a> Leuten wie mir die &#8220;Installation eines Deskotopclients&#8221; empfiehlt, werde ich mein Twitteraccount auf weiterhin nur sehr sp&#228;rlich f&#252;ttern. Und in einigen Monaten starte ich dann die Interviewreihe: Warum ich mein Twitteraccount gel&#246;scht habe und trotzdem noch Freunde finde. Wer Interesse hat, kann sich jetzt schonmal melden.</p>
<p>P.S.: Zumindest das <a href="http://www.media-ocean.de/2008/04/14/mopo-twitter-update/">R&#228;tsel um den Twit von Mopo</a> ist noch nicht gel&#246;st. Es bleibt also spannend!</p>
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		<title>Polylux auf Speed</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/polylux-auf-speed/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 10:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[news]]></category>

		<category><![CDATA[allgemein]]></category>
<category>allgemein</category><category>Konstruktion</category><category>Medienkritik</category><category>news</category><category>polylux</category><category>speed</category><category>tim</category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, direkt nach Harald Schmidt in der Sendung Polylux: Der Speeduser &#8220;Tim&#8221;  erz&#228;hlt von seiner Speed-Di&#228;t: Morgends einen Apfel, nachmittags ein Joghurt, und regelm&#228;&#223;ig eine Portion Speed.  Ohne die synthetische Droge Amphetamin k&#246;nne er dem Druck der Gesellschaft nicht mehr standhalten und nicht die Leistung bringen, die gefordert w&#252;rde. Ich wundere mich, wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, direkt nach Harald Schmidt in der Sendung Polylux: Der Speeduser &#8220;Tim&#8221;  erz&#228;hlt von seiner Speed-Di&#228;t: Morgends einen Apfel, nachmittags ein Joghurt, und regelm&#228;&#223;ig eine Portion Speed.  Ohne die synthetische Droge Amphetamin k&#246;nne er dem Druck der Gesellschaft nicht mehr standhalten und nicht die Leistung bringen, die gefordert w&#252;rde. Ich wundere mich, wie man das &#252;berleben kann, und bin einigerma&#223;en sprachlos, &#252;ber das was unsere Gesellschaft offensichtlich mit Tim macht.</p>
<p>Heute lese ich, angeregt durch das Rauschen in der Blogossph&#228;re, eine Pressemitteilung des Kommando <a href="http://tito.blogsport.de/2008/04/10/kommando-platziert-gefaelschtes-interview-in-polylux/">Tito von Hardenberg</a>: &#8220;Tim&#8221; sei eine Erfindung, um die schlechte Recherche des <a href="http://www.polylog.tv/blog/stories/12974/">Magazins Polylux</a> (nat&#252;rlich stellvertretend f&#252;r die ganze Medienlandschaft) anzuprangern. Aha. Der Speed-User Tim ist also eine Erfindung, die Speed-Di&#228;t gibt es gar nicht, ein Praktikant hat schlecht recherchiert.  „Wir haben die plumpe Internetrecherche von Polylux zum Anlass genommen, die Legende des Speed-Patienten „Tim“ zu erfinden und zum Drehtermin ein kleines Schauspiel vorzuf&#252;hren. Erschreckend, wie einfach es ist, selbst gew&#228;hlte Inhalte in Massenmedien zu platzieren und so gesellschaftliche Wirklichkeit werden zu lassen.“</p>
<p>Die Aktion hat sich gelohnt, und wird  an vielen Orten kommentiert &#8230;  manch einer mag eine <a href="http://jakoblog.de/2008/04/12/wie-leicht-laesst-sich-die-tv-realitaet-beeinflussen/">klammheimliche Freude nicht verhehlen</a> k&#246;nnen oder findet die <a href="http://www.tanith.org/?p=909">Aktion herrlich</a>. Auch ich finde, diese Aktion hat was, und was Polylux in einer Stellungnahme schreibt finde ich richtig: &#8220;Mit einem Ziel der Spa&#223;guerilla k&#246;nnen wir uns im &#220;brigen durchaus identifizieren. Auch Polylux ist gegen die Ausbeutung von Praktikanten. Bei uns werden auch keine ausgebeutet.&#8221;</p>
<p>Aber die Aktion zeigt noch was ganz anders: Unsere Realit&#228;t ist letztlich immer Konstruktion. Wir sehen, h&#246;ren, glauben das, was zu unserer pers&#246;nlichen Realit&#228;t passt. Das gilt f&#252;r Fernsehredakteure in einzelnen genauso wie f&#252;r das System Medien als Ganzes. Beim zweiten Ansehen des Beitrags habe ich das Gef&#252;hl: Klar, der ist gar nicht auf Speed. Ein bisschen mehr Recherche, dann h&#228;tten die das wirklich merken k&#246;nnen. Aber mal ehrlich. Wer sagt uns, das dieses Spa&#223;kommando Tito von Hardenberg mehr Wirklichkeit ist, als der unechte Speedkonsument Tim. Und die Tatsache, das der Konsum von Speed ein gesellschaftliches Problem ist, ist unabh&#228;ngig von Tim gesellschaftliche Wirklichkeit. Wirklich!</p>
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		<title>Mit Google Maps sich selber finden</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/mit-google-maps-sicher-selber-finden/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 13:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>
<category>allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Ich finde, das ist eine &#220;berlegung wert: Was passiert, wenn man mit Google Maps zu nah an sich selbst heranzoomt?



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, das ist eine &#220;berlegung wert: Was passiert, wenn man mit Google Maps zu nah an sich selbst heranzoomt?</p>
<p><object width="425" height="355">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fPgV6-gnQaE&#038;hl=en"></param>
<param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fPgV6-gnQaE&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Web 2.0 - der Film</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 07:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[allgemein]]></category>
<category>allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart haben im vergangenen Wintersemester an ihrem Film &#8220;Web 2.0 - der Film&#8221; gearbeitet. Jetzt wurde es auf sevenload ver&#246;ffentlicht. Robert Basic w&#252;nscht sich, dass der &#8220;Film selbst wie web2null her&#252;berkommt.&#8221; Sch&#246;ne Idee, aber wie genau soll ein Film &#8220;webzwonullinger&#8221; werden. Was bittesch&#246;n w&#228;re denn ein Film 2.0? Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart haben im vergangenen Wintersemester an ihrem Film &#8220;Web 2.0 - der Film&#8221; gearbeitet. Jetzt wurde es auf <a href="http://de.sevenload.com/videos/nJE9sqq-Web-2-0-Der-Film">sevenload</a> ver&#246;ffentlicht. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/09/webzwoblog-film/">Robert Basic</a> w&#252;nscht sich, dass der &#8220;Film selbst wie web2null her&#252;berkommt.&#8221; Sch&#246;ne Idee, aber wie genau soll ein Film &#8220;webzwonullinger&#8221; werden. Was bittesch&#246;n w&#228;re denn ein Film 2.0? Eine Web 2.0 - Element ist sicherlich die Ver&#246;ffentlichung im Internet und die Tatsache, dass weder ein finanzkr&#228;ftiger Produzent noch ein teuer bezahltes Profiteam dahinter steht. Auch die Tatsache, dass der Film in seinem eigenen Blog die M&#246;glichkeit zur Diskussion gibt, geht in diese Richtung. Aber was w&#228;re wirklich inhaltlich &#8220;webzwonullinger&#8221;? Mehr Trash, mehr Experimente, oder vielleicht die M&#246;glichkeit innerhalb der Film &#252;ber Links zu navigieren und den jeweils sch&#246;nsten Pfad durch den Film als eigenen Film zu speichern, oder ein halbfertiger Film, der nachher von den denen die versucht h&#228;tte, es &#8220;anders zu machen&#8221;, weitergedreht wird? Ich wei&#223; es nicht.</p>
<p>Ich finde, der Film schafft, was die <a href="http://www.web2null-derfilm.de/?p=4">Macher</a> angek&#252;ndigt haben &#8220;Der Film soll nicht nur Szene – und Branchenkenner ansprechen, sondern jeden medieninteressierten Zuschauer einen Einblick in die Thematik gew&#228;hren.&#8221; Auch wenn das Aneinanderreihen von Personen, die aus dem N&#228;hk&#228;stchen plaudern, manchmal die Gefahr mit sich bringt, erm&#252;dend zu werden, es ist an einigen Stelle spannend, die Leute hinter den Projekten zu sehen.</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/nJE9sqq/500x408"></script>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/nJE9sqq-Web-2-0-Der-Film" title="Web 2.0 - Der Film">sevenload.com</a></p>
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