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» Dieser Artikel wurde am
7. Januar 2008
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Google im Kopf

Informationen sind in unserem Gehirn in einem semantischen Netzwerk miteinander verbunden, das haben zahlreiche Untersuchuchungen bereits zeigen können. Damit kann unser Gedächtnis mit dem weltweiten Internet verglichen werden, indem ebenfalls einzelne Informationen über Links miteinander verbunden sind, und so gefunden werden. Wissenschaftler haben nun versucht, den Abruf von Informationen aus dem Gedächnis mit dem Suchen von Daten mit der Suchmaschine Google zu vergleichen.

Die Probanden mussten möglich schnell ein Wort sagen, das mit dem Buchstaben anfing, der ihnen auf einer Karte gezeigt wurde, also zum Beispiel beim Buchstaben “B” das Wort “Baum”.Die so gesammelten etwa 5.000 Wörter wurden von den Wissenschaftlern zu einem semantischen Netzwerk zusammen gestellt. Diese Struktur wurde mit den Daten verglichen, die die Suchmaschine Google mit dem Verfahren PageRank erzeugte. Bei dem Verfahren PageRank wird die Anzahl des Suchbegriffs auf einer Webseite als Indikator für die Relevanz der Seite verwendet und außerdem berücksichtigt, wieviele andere Webseiten auf die Seite verweisen.
Mit PageRang konnte die Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden, mit der Wörter zu einem bestimmten Anfangsbuchstaben genannt wurden.

Die Wissenschaftler schließen daraus, dass beim Abruf von Informationen aus dem Gedächtnis ebenfalls die Häufigkeit und die Relevanz eines Begriffs mit berücksichtigt werden. Die kognitiven Funktionen beim Abruf von Informationen mit Metaphern aus der Computertechnologie gültig beschrieben und erforscht werden können.

Mehr Infos: Google and the Mind: Predicting Fluency With PageRank, T. L. Griffiths, M. Steyvers and A. Firl, in: Psychological Science, volume 18, number 12, pages 1069-1076, 2007.

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Der Artikel wurde am Montag, den 7. Januar 2008 geschrieben. Er ist folgenden Schlagworten zugeordnet:, , , , . Sie können hier einen Trackback senden Trackback zum Artikel anlegen. Kommentieren Sie den Artikel und lassen Sie sich bei neuen Kommentaren Feed für Kommentare automatisch benachrichtigen.

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Kommentare (8)

1

Justina

schrieb am 8. Januar 2008 um 12:45 Uhr:

Na wenn das alles so einfach klappt dann bitte, scheint doch ne gute Idee zu sein!
Viel Erfolg noch beim weiterforschen ;-)

2

Max

schrieb am 11. Januar 2008 um 14:09 Uhr:

Ich werds auch mal versuchen ;>

3

Freya

schrieb am 14. Januar 2008 um 15:49 Uhr:

Ich werd das auch mal versuchen. Danek für den Tipp.

4

Kai

schrieb am 15. Januar 2008 um 19:34 Uhr:

Und wie wollt ihr das machen? Solche Versuche sind gut, auch ich frage manchmal Freunde “sag mal, was fällt dir zu dem Begriff X ein?”

5

PMP PMI

schrieb am 19. Januar 2008 um 16:13 Uhr:

Na das ist ja mal eine interessante Theorie und lockt zur weiteren Recherche zu diesem Thema.

6

archie

schrieb am 10. April 2008 um 21:19 Uhr:

Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass bei “S” sofort Sex genannt wird. Das würde mich mal interessieren.

7

Hotel Cesenatico

schrieb am 18. April 2008 um 21:11 Uhr:

ich glaube, diese Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch :-))

8

Worldtrade

schrieb am 28. April 2008 um 10:31 Uhr:

Das ist schon krass, das jetzt schon Google mit unserem Gehirn verglichen wird und Versuche damit angestellt werden.

Andersrum hat Google einen der führendsten Gehirnchirugen eingestellt, damit das Google Netztwerk sich so entwickelt wie das menschliche Gehirn.

Larry Pages Vision ist es ja, wenn man den Telefonhörer abnimmt, eine Stimme die Antwort sagt auf die Frage was man gerade denkt.

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