Große Hörner, nichts dahinter.
Das männliche Fahrer schneller Sportwagen damit das ein oder andere körperliche oder geistige Defizit kompensieren, haben wir schon lange vermutet. Manche denken sogar gleich an die Penisgröße.
Im Tierreich ließ sich Ähnliches jetzt nachweisen, und zwar beim Mistkäfer: Männliche Mistkäfer, die die auffälligsten und größten Stirnhörner haben, verfügen interessanterweise über die kleinsten Hoden. So berichtet zumindest das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com.
Die Hörner der männlichen Mistkäfer Ontophagus nigriventris haben zum Teil Hörner, die 40 Prozent der gesamten Körperlänge betragen. Damit können sie sich gegen Kontrahenten zur Wehr setzen, nicht immer erfolgreich freilich, denn weibliche Käfer paaren sich oft mehrmals. Je größer jetzt nun dieses Horn ist, desto kleiner sind andere Körperteile wie etwa Augen, Flügel oder Fühler. Wurde nun bei Larven der Spezies die Zellen ausgeschaltet, die sich später zu den Hörnern entwickelten, waren die hornlosen Männchen besonders groß und hatten überproportional großen Hoden.

















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