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» Dieser Artikel wurde am
11. Oktober 2007
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Jugendliche sind aktive Web 2.0 Nutzer

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest http://www.mpfs.de veröffentlicht erste Ergebnisse der JIM-Studie zum Medienverhalten der Zwölf- bis 19-Jähriger in Deutschland.

Ein Viertel der Jugendlichen beteiligt sich dabei aktiv und erstellt mehrmals pro Woche eigene Inhalte. Fast ein Drittel der Jungen und ein Fünftel der Mädchen stellen Bilder, Videos oder Musik ein, oder schreiben Blogs. Ein Großteil der Jugendlichen nutzt die Inhalte aber passiv. Mehr als 3/4 der Nutzer haben schon mal bei der Wikipedia gesucht, aber nur 4% aktiv mitgearbeitet. Bei YouTube hat jeder zehnte Jugendliche schon mal ein Video eingestellt, MySpace nutzt jeder siebte aktiv.

Ähnliche Ergebnisse erzielt auch die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie 2007 http://www.ard-zdf-onlinestudie.de. Demnach dient das Internet der Mehrheit der Anwender weiterhin vor allem der Beschaffung von Informationen.

Was wir schon lange geahnt haben, wird immer öfter bestätigt: Der Großteil der Internetuser ist trotz vielfältiger Mitmachangebote im Web 2.0 immer noch vor allem Konsument und nicht selbst Produzent von Content. Offen bleibt die Frage, woran das liegt. Neben der mangelnden Motivation, Zeit zu investieren, sind sicherlich auch die Unüberschaubarkeit der verfügbaren Angebote, grundsätzliche Sicherheitsbedenken und fehlendes KnowHow was die Bedienung der Tools angeht, zentrale Gründe.

  • Digg
  • del.icio.us
  • DZone
  • ThisNext
  • MisterWong
  • Wists
  • blinkbits
  • BlinkList
  • blogmarks
  • Furl
  • Reddit
  • Slashdot
  • Technorati
  • Spurl

Der Artikel wurde am Donnerstag, den 11. Oktober 2007 geschrieben. Er ist folgenden Schlagworten zugeordnet:, , , , , . Sie können hier einen Trackback senden Trackback zum Artikel anlegen. Kommentieren Sie den Artikel und lassen Sie sich bei neuen Kommentaren Feed für Kommentare automatisch benachrichtigen.

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Kommentare (2)

1

Maria Nietsche

schrieb am 25. Dezember 2007 um 23:44 Uhr:

Das Mitmachpotential von Web2.0 wurde bei weitem überschätzt. Nur weil die Möglichkeit besteht, teilzunehmen, macht es nur ein Bruchteil der Nutzer. Die Gründe, die du genannt hast, sind da wohl die wichtigsten.

2

Michael

schrieb am 2. Januar 2008 um 14:54 Uhr:

Jetzt kommen alle hoffendlich von den ganzen Flirtcommunitys weg …

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