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	<title>Kommentare zu: Lernen durch Lehren: Statement</title>
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	<description>Internet, Medien, Psychologie</description>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2163</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 12:34:52 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt keine Universalmethode f&#252;rs Lernen. Jeder hat seinen eigenen Rhythmus und seine eigenen Strategien, Fakten und Sachverhalte in den Kopf zu bekommen. Ich habe lieber f&#252;r mich und ohne Ablenkungsquellen wie Fernseher oder Radio gelernt. Mit Freunden wurde auch gr&#246;&#223;tenteils gequatscht;-)

Lernen ohne Lehrer kann ich mir aber nicht vorstellen. Irgendwann treten zwangsl&#228;ufig Fragen auf, und wenn man dann keinen Ansprechpartner hat, hilft das ganze Selbststudium nichts!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine Universalmethode f&#252;rs Lernen. Jeder hat seinen eigenen Rhythmus und seine eigenen Strategien, Fakten und Sachverhalte in den Kopf zu bekommen. Ich habe lieber f&#252;r mich und ohne Ablenkungsquellen wie Fernseher oder Radio gelernt. Mit Freunden wurde auch gr&#246;&#223;tenteils gequatscht;-)</p>
<p>Lernen ohne Lehrer kann ich mir aber nicht vorstellen. Irgendwann treten zwangsl&#228;ufig Fragen auf, und wenn man dann keinen Ansprechpartner hat, hilft das ganze Selbststudium nichts!</p>
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		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2058</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 08:40:01 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, aber mir w&#228;re das Studium leichter gefallen wenn mir geholfen h&#228;tte (Lehrer) beim lernen. Das sogenannte Selbststudium ist nicht jedermanns Sache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, aber mir w&#228;re das Studium leichter gefallen wenn mir geholfen h&#228;tte (Lehrer) beim lernen. Das sogenannte Selbststudium ist nicht jedermanns Sache.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Johannes Moskaliuk</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2047</link>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 15:23:14 +0000</pubDate>
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		<description>naja, sp&#228;testens im Studium oder im Berufsleben sollte es ja m&#246;glich sein, ohne die Anleitung und Moderation eines Lehrer mit d Informationen umgehen zu k&#246;nnen und neue Wissen zu konstruieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>naja, sp&#228;testens im Studium oder im Berufsleben sollte es ja m&#246;glich sein, ohne die Anleitung und Moderation eines Lehrer mit d Informationen umgehen zu k&#246;nnen und neue Wissen zu konstruieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jean-Pol Martin</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2046</link>
		<dc:creator>Jean-Pol Martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 19:19:24 +0000</pubDate>
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		<description>Warten wir&#039;s ab (Lernen ohne Lehrer). Ich wei&#223; nicht, ob ich das noch erleben werde!.-)))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warten wir&#8217;s ab (Lernen ohne Lehrer). Ich wei&#223; nicht, ob ich das noch erleben werde!.-)))</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Moskaliuk</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2045</link>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:48:56 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r die Kommentare. 

@Christian empirsche Arbeiten zu LDL f&#228;nde ich sehr spannend. Ich glaube ein gro&#223;er Erfolgsfaktor der Methode oder Geisteshaltung, dass gut zum bisherigen Schulsystem passt und trotzdem das Potential hat es st&#252;ckweise zu modernisieren. 

@Herr Labig, ich denke der Begriff der Metamethode fasst es gut, was ich auch meine. In LDL durch Lernen ist viel Platz f&#252;r weitere didaktische Ans&#228;tze und Ideen. 

@Jean-Pol Martin Ein ganz besonderes Dankesch&#246;n f&#252;r Deine Anmerkungen. Was die Ideale angeht, ich bin nicht als Lehrer t&#228;tig, wei&#223; also nicht ob ich es es erreichen k&#246;nnte, dass Sch&#252;ler wirklich selbstst&#228;ndig Lernen. Es sollte aber denke ich das Ziel sein, dass Individuuen selbst die Verantwortung &#252;bernehmen f&#252;r das was sie lernen und wissen wollen. Irgendwann gibt es keinen Lehrer mehr, der hier die Schaffung von Lernaragements &#252;bernimmt. Ich wei&#223; nicht, ob das mit LDL m&#246;glich wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r die Kommentare. </p>
<p>@Christian empirsche Arbeiten zu LDL f&#228;nde ich sehr spannend. Ich glaube ein gro&#223;er Erfolgsfaktor der Methode oder Geisteshaltung, dass gut zum bisherigen Schulsystem passt und trotzdem das Potential hat es st&#252;ckweise zu modernisieren. </p>
<p>@Herr Labig, ich denke der Begriff der Metamethode fasst es gut, was ich auch meine. In LDL durch Lernen ist viel Platz f&#252;r weitere didaktische Ans&#228;tze und Ideen. </p>
<p>@Jean-Pol Martin Ein ganz besonderes Dankesch&#246;n f&#252;r Deine Anmerkungen. Was die Ideale angeht, ich bin nicht als Lehrer t&#228;tig, wei&#223; also nicht ob ich es es erreichen k&#246;nnte, dass Sch&#252;ler wirklich selbstst&#228;ndig Lernen. Es sollte aber denke ich das Ziel sein, dass Individuuen selbst die Verantwortung &#252;bernehmen f&#252;r das was sie lernen und wissen wollen. Irgendwann gibt es keinen Lehrer mehr, der hier die Schaffung von Lernaragements &#252;bernimmt. Ich wei&#223; nicht, ob das mit LDL m&#246;glich wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alternative Investments</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2044</link>
		<dc:creator>Alternative Investments</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 09:35:18 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den Beitrag h&#246;rt sich alles sehr gut an. Es macht spa&#223; hier zu lesen nur weiter so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Beitrag h&#246;rt sich alles sehr gut an. Es macht spa&#223; hier zu lesen nur weiter so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jean-Pol Martin</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2043</link>
		<dc:creator>Jean-Pol Martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 06:01:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.moskaliuk.com/?p=303#comment-2043</guid>
		<description>(...)der sich nicht als &#252;bertragbare und allgemeing&#252;ltige Methode eignet. LDL ist also keine Methode, sondern eine Geisteshaltung.(...)
- Seit 1980, als ich LdL entwickelt und verbreitet habe, haben tausende von Lehrern LdL in ihrem Unterricht erprobt und als Methode &#252;bernommen. Das ist alles wissenschaftlich dokumentiert, sogar in meiner Dissertation und in meiner Habilitationsschrift, die einen empirischen Teil mit der Befragung von 418 Lehrern enth&#228;lt. Insofern ist LdL eine Methode (Sch&#252;ler werden schrittweise bef&#228;higt, ihre Mitsch&#252;ler zu unterrichten), die man in Fortbildungsveranstaltungen vermitteln kann und die von Kollegen nach einer Umstellungsphase angewandt wird. Ohne Zweifel ist die &quot;Geisteshaltung&quot;, die ich in meinen Schriften beschreibe, f&#252;r die Anwendung von LdL f&#246;rderlich, aber keine unverr&#252;ckbare Voraussetzung.
(...)Der Idealfall scheint mir zu sein, wenn sich der Lehrer langsam aus dem Lernprozess ausklinkt, und die Lerngruppe zur sich selbstorganisierenden Community wird.(...)
- Richtig, das ist der Idealfall, den ich wie jeder andere auch anstrebe. &quot;Ideal&quot; bedeutet aber, dass es nicht zu verwirklichen ist. Das ist ein unerreichbares Ziel. Oder hast du dieses Ziel erreicht?
(...)Aber lernen die Sch&#252;ler mehr durch LDL als durch eine andere Methode oder geht es letztlich nur darum sozial kompetenter zu werden und das “Vorne-stehen” zu &#252;ben?(...)
- Hierzu gibt es keine umfangreichen empirischen Untersuchungen, genauso wenig wie f&#252;r andere sch&#252;lerzentrierte Methoden. Dass die Sch&#252;ler mehr lernen l&#228;sst sich h&#246;chstens intersubjektiv pr&#252;fen, also durch Selbstausk&#252;nfte der Sch&#252;ler, und diese sind positiv. Dass meine Sch&#252;ler immer die besten Noten beim Abitur erreichen liegt nicht unbedingt an der Methode, aber bei guter Interpretationslaune kann man zumindest LdL als m&#246;glicher Faktor anf&#252;hren.

Und schlielich zur Lehrerzentrierung: dieser Begriff ist stets irref&#252;hrend: es geht um Stoffzentrierung, auch im Frontalunterricht. Im Frontalunterricht geht man davon aus, dass die Sch&#252;ler den Stoff am besten aufnehmen, wenn man ihnen diesen trichterm&#228;&#223;ig verarbreicht. Im sog. sch&#252;lerzentrierten Unterricht ist man der Ansicht, dass die Sch&#252;ler sich die Inhalte besser aneignen, wenn sie sich direkt mit ihnen befassen, ohne dass der Lehrer sich zwischen Stoff und Sch&#252;ler schieb und die Sicht des Sch&#252;lers auf den Stoff verbaut. Der Lehrer ist dann Projektleiter und unterst&#252;tzt den Sch&#252;ler bei seinen Bem&#252;hungen, das Ziel (Erwerben der Inhalte) zu erreichen. In beiden F&#228;llen (frontal vs. sch&#252;lerorientiert) geht es um den Stoff und seine Aneignung durch den Sch&#252;ler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(&#8230;)der sich nicht als &#252;bertragbare und allgemeing&#252;ltige Methode eignet. LDL ist also keine Methode, sondern eine Geisteshaltung.(&#8230;)<br />
- Seit 1980, als ich LdL entwickelt und verbreitet habe, haben tausende von Lehrern LdL in ihrem Unterricht erprobt und als Methode &#252;bernommen. Das ist alles wissenschaftlich dokumentiert, sogar in meiner Dissertation und in meiner Habilitationsschrift, die einen empirischen Teil mit der Befragung von 418 Lehrern enth&#228;lt. Insofern ist LdL eine Methode (Sch&#252;ler werden schrittweise bef&#228;higt, ihre Mitsch&#252;ler zu unterrichten), die man in Fortbildungsveranstaltungen vermitteln kann und die von Kollegen nach einer Umstellungsphase angewandt wird. Ohne Zweifel ist die &#8220;Geisteshaltung&#8221;, die ich in meinen Schriften beschreibe, f&#252;r die Anwendung von LdL f&#246;rderlich, aber keine unverr&#252;ckbare Voraussetzung.<br />
(&#8230;)Der Idealfall scheint mir zu sein, wenn sich der Lehrer langsam aus dem Lernprozess ausklinkt, und die Lerngruppe zur sich selbstorganisierenden Community wird.(&#8230;)<br />
- Richtig, das ist der Idealfall, den ich wie jeder andere auch anstrebe. &#8220;Ideal&#8221; bedeutet aber, dass es nicht zu verwirklichen ist. Das ist ein unerreichbares Ziel. Oder hast du dieses Ziel erreicht?<br />
(&#8230;)Aber lernen die Sch&#252;ler mehr durch LDL als durch eine andere Methode oder geht es letztlich nur darum sozial kompetenter zu werden und das “Vorne-stehen” zu &#252;ben?(&#8230;)<br />
- Hierzu gibt es keine umfangreichen empirischen Untersuchungen, genauso wenig wie f&#252;r andere sch&#252;lerzentrierte Methoden. Dass die Sch&#252;ler mehr lernen l&#228;sst sich h&#246;chstens intersubjektiv pr&#252;fen, also durch Selbstausk&#252;nfte der Sch&#252;ler, und diese sind positiv. Dass meine Sch&#252;ler immer die besten Noten beim Abitur erreichen liegt nicht unbedingt an der Methode, aber bei guter Interpretationslaune kann man zumindest LdL als m&#246;glicher Faktor anf&#252;hren.</p>
<p>Und schlielich zur Lehrerzentrierung: dieser Begriff ist stets irref&#252;hrend: es geht um Stoffzentrierung, auch im Frontalunterricht. Im Frontalunterricht geht man davon aus, dass die Sch&#252;ler den Stoff am besten aufnehmen, wenn man ihnen diesen trichterm&#228;&#223;ig verarbreicht. Im sog. sch&#252;lerzentrierten Unterricht ist man der Ansicht, dass die Sch&#252;ler sich die Inhalte besser aneignen, wenn sie sich direkt mit ihnen befassen, ohne dass der Lehrer sich zwischen Stoff und Sch&#252;ler schieb und die Sicht des Sch&#252;lers auf den Stoff verbaut. Der Lehrer ist dann Projektleiter und unterst&#252;tzt den Sch&#252;ler bei seinen Bem&#252;hungen, das Ziel (Erwerben der Inhalte) zu erreichen. In beiden F&#228;llen (frontal vs. sch&#252;lerorientiert) geht es um den Stoff und seine Aneignung durch den Sch&#252;ler.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Larbig</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2042</link>
		<dc:creator>Herr Larbig</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 23:15:09 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Johannes,

danke f&#252;r den Beitrag zur Diskussion um LdL.

ad 1) F&#252;r mich ist jede Lehr-/Lernmethode – und somit auch jede Didaktik – Ausdruck einer Geisteshaltung, selbst wenn es um die Frage geht, wie ich jemandem Rechtschreibung oder Bruchrechnung beibringe. Der Unterschied ist f&#252;r mich, dass LdL dieses Geisteshaltung reflektiert und benennen kann. Welche Didaktik kann das schon. Ich gebe Ihnen aber Recht: LdL ist f&#252;r mich eine Metamethode, ein Grundkonzept von Unterricht, in das reichlich weitere Methodiken und didaktische &#220;berlegungen mit einflie&#223;en k&#246;nnen.

ad 2) Lehrerzentrierung kann f&#252;r mich in unterschiedlichem Ma&#223;e geschehen, aber nat&#252;rlich sind Lehrkr&#228;fte in der Schule diejenigen, die Lernarrangements schaffen. Deren Ziel ist es, die Lernenden in die Lage zu versetzen, in kooperativen Lernprozessen eigenst&#228;ndig mit anderen kooperieren zu k&#246;nnen. Und der Lehrer klinkt sich aus dem Lernprozess aus, gibt den Lernenden immer mehr Verantwortung, zumindest im Idealfall, sp&#228;testens aber mit dem Ende der Schullaufbahn der Lernenden. Dieser Prozess kann optimiert werden, aber es kommt der Tag, an dem Lernende in der Lage sein m&#252;ssen, den Lernprozess selbst zu gestalten. 

ad 3) Immerhin ist wissenschaftlich belegt, dass ein Lernen, das Spa&#223; macht, zu nachhaltigeren Erfolgen f&#252;hrt als eines, das mit Angst verbunden ist, denn die mit dem Lernen verbundenen Emotionen verbinden sich immer auch mit den Inhalten. (z.B. Mathetrauma).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Johannes,</p>
<p>danke f&#252;r den Beitrag zur Diskussion um LdL.</p>
<p>ad 1) F&#252;r mich ist jede Lehr-/Lernmethode – und somit auch jede Didaktik – Ausdruck einer Geisteshaltung, selbst wenn es um die Frage geht, wie ich jemandem Rechtschreibung oder Bruchrechnung beibringe. Der Unterschied ist f&#252;r mich, dass LdL dieses Geisteshaltung reflektiert und benennen kann. Welche Didaktik kann das schon. Ich gebe Ihnen aber Recht: LdL ist f&#252;r mich eine Metamethode, ein Grundkonzept von Unterricht, in das reichlich weitere Methodiken und didaktische &#220;berlegungen mit einflie&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p>ad 2) Lehrerzentrierung kann f&#252;r mich in unterschiedlichem Ma&#223;e geschehen, aber nat&#252;rlich sind Lehrkr&#228;fte in der Schule diejenigen, die Lernarrangements schaffen. Deren Ziel ist es, die Lernenden in die Lage zu versetzen, in kooperativen Lernprozessen eigenst&#228;ndig mit anderen kooperieren zu k&#246;nnen. Und der Lehrer klinkt sich aus dem Lernprozess aus, gibt den Lernenden immer mehr Verantwortung, zumindest im Idealfall, sp&#228;testens aber mit dem Ende der Schullaufbahn der Lernenden. Dieser Prozess kann optimiert werden, aber es kommt der Tag, an dem Lernende in der Lage sein m&#252;ssen, den Lernprozess selbst zu gestalten. </p>
<p>ad 3) Immerhin ist wissenschaftlich belegt, dass ein Lernen, das Spa&#223; macht, zu nachhaltigeren Erfolgen f&#252;hrt als eines, das mit Angst verbunden ist, denn die mit dem Lernen verbundenen Emotionen verbinden sich immer auch mit den Inhalten. (z.B. Mathetrauma).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Spannagel</title>
		<link>http://blog.moskaliuk.com/lernen-durch-lehren/comment-page-1/#comment-2041</link>
		<dc:creator>Christian Spannagel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 22:43:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.moskaliuk.com/?p=303#comment-2041</guid>
		<description>Lieber Johannes,

ein sch&#246;ner Artikel!

Zu 1) Ich gebe dir vollkommen recht: LdL ist meiner Ansicht nach nicht reine Methode, sondern &#252;berwiegend eine Grundhaltung.

Zu 2) Stimmt - die Lehrperson sichert die Rahmenbedingungen. Ich w&#252;rde LdL aber trotzdem nicht als lehrerzentriert bezeichnen. Im Zentrum stehen die Sch&#252;ler. Der Lehrer ist wichtig - deswegen steht er aber nicht zwangsl&#228;ufig im Zentrum.

Zu 3) Ich selbst bin sehr interessiert an m&#246;glichen Einsatzszenarien im Matheunterricht. Es gibt einige Lehrer, die LdL im Matheunterricht einsetzen (wie beispielsweise Claus Hilgers oder Erich Hammer) und ebenfalls Positives berichten. Ein empirisches &quot;Genauer-Hinsehen&quot; insbesondere im Matheunterricht w&#228;re aber auf jeden Fall sehr aufschlussreich - vielleicht mach ich das mal...

Viele Gr&#252;&#223;e,

Christian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Johannes,</p>
<p>ein sch&#246;ner Artikel!</p>
<p>Zu 1) Ich gebe dir vollkommen recht: LdL ist meiner Ansicht nach nicht reine Methode, sondern &#252;berwiegend eine Grundhaltung.</p>
<p>Zu 2) Stimmt &#8211; die Lehrperson sichert die Rahmenbedingungen. Ich w&#252;rde LdL aber trotzdem nicht als lehrerzentriert bezeichnen. Im Zentrum stehen die Sch&#252;ler. Der Lehrer ist wichtig &#8211; deswegen steht er aber nicht zwangsl&#228;ufig im Zentrum.</p>
<p>Zu 3) Ich selbst bin sehr interessiert an m&#246;glichen Einsatzszenarien im Matheunterricht. Es gibt einige Lehrer, die LdL im Matheunterricht einsetzen (wie beispielsweise Claus Hilgers oder Erich Hammer) und ebenfalls Positives berichten. Ein empirisches &#8220;Genauer-Hinsehen&#8221; insbesondere im Matheunterricht w&#228;re aber auf jeden Fall sehr aufschlussreich &#8211; vielleicht mach ich das mal&#8230;</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Christian</p>
]]></content:encoded>
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