Lügendetektor für Skype
Was früher nur in amerikanischen Ermittlungsproblemen rund um den Präsidenten zur Aufklärung beitragen konnte, gibt’s jetzt auch für den privaten PC zu hause: Einen Lügendetektor, der versucht aus der Stimme “rauszuhören”, ob der Sprecher unter Streß steht oder nicht. Je höher der Streß, den das Programm anzeigt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Sprecher lügt. Möglich wird das mit der Voice over IP - Technologie: Sprache wird umgewandelt in kleine Datenpaket und über die DSL - Leitung verschickt. Beim Empfänger werden die Datenpakete dann wieder zusammengesetzt und in Sprache zurückgewandelt. Haben zwei das Programm Skype installiert und stecken Mikro und Kopfhörer. am besten in Form eines Headsets ein, können Sie so umsonst telefonieren.
Hier greift jetzt das Programm KishKish der Firma BATM. In Echtzeit analysiert das Programm die einzelnen Pakete und zeigt in einem kleinen Fenster an, wie gestresst das Gegenüber spricht. 10 Sekunden dauert es, bis das Programm sich bei einem neuen Sprecher eingehört hat, dann geht’s los.
Weltweit wurde das Programm schon über 300.000 Mal runter geladen, obwohl es erst seit wenigen Tagen unter http://www.kishkish.com verfügbar ist. Ob das Ganze legal ist, ist noch nicht ganz raus, zumindest wird der “abgehörte” Sykpe-User über in seinem Skype-Fenster gewarnt, dass sein Gegenüber den “Hör mal, wer da klingelt” (KishKish ist aramäisch und bedeutet übersetzt eben das) - Lügendetektor einsetzt.
Für die echte Verbrecher jagt wohl ehr nicht geeignet, obwohl man zum Testen der Software über Skype die Clinton-Rede zum Sex-Skandal im Weißen Haus abrufen kann. Und beim Satz “Ich hatte keine sexuelle Beziehung…”, schlägt der Pegel auch deutlich nach oben aus. Offen bleibt, ob nicht auch die Wahrheit manchmal ganz schön stressig sein kann?

















Die folgenden Seiten verweisen auf diesen Artikel (1)
inside-blog.de
Schreiben Sie einen Kommentar zum Artikel