Heute findet zum fünften Mal unter der Schirmherrschaft der EU-Kommissarin Viviane Reding (Informationsgesellschaft und Medien) in mehr als 40 Ländern der „Safer Internet Day“ statt. Ziel ist es, über Aktionen und Medienkampagnen die Menschen zu mobilisieren, sich mehr für die Sicherheit im Netz einzusetzen.
Als offizieller Berater der Initiative Deutschland Sicher im Netz halte ich das Thema Sicherheit im Internet gerade für private Anwender für sehr wichtig. Nur wer Bescheid weiß über potentielle Gefahren und Risiken kann das Internet gefahrlos nutzen. Deshalb heute die wichtigsten Tipps zum Thema “Sicherheit im Internet”:
1.) Schützen Sie Ihren Computer durch eine Firewall.
Eine Firewall schützt Sie vor Bedrohungen durch Hacker aus dem Internet. Sie ist wie ein virtueller Türsteher, der alle Verbindungen zwischen Ihrem Computer und dem Internet überwacht. Dabei werden nur Programme und Verbindungen zugelassen, die Sie zuvor freigegeben haben.
Ab Microsoft Windows XP Service Pack 2 haben Sie mit der Windows Firewall bereits eine leistungsfähige Personal Software-Firewall auf Ihrem PC. Verwenden Sie diese auf jeden Fall. Unter Windows können Sie die Softwarefirewall im Sicherheitscenter aktivieren, dass Sie über die Systemssteuerung aufrufen können. Eine Hardware-Firewall ist eigentlich nur für Firmen notwendig, aber in die meisten DSL-Router ist mittlerweile schon eine Hardware-Firewall integriert, die Zugriff von außen auf Ihren Rechner verhindert. Lesen Sie am besten in der Bedienungsanleitung nach, wie Sie die Firewall aktivieren.
2.) Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem und Anwendungen regelmäßig
Besonders wichtig ist die Aktualisierung vor allem für ihr Betriebssystem, ihren Brower, ihr Officepaket und für Homebankinganwendungen. Das Betriebssystem Microsoft können Sie über den Internetexplorer über die Seite http://update.microsoft.com/ aktualisieren. Windows XP können Sie im Sicherheitscenter über die Funktion “Automatische Updates” auch automatisiert auf dem aktuellen Stand halten.
3.) Verwenden Sie ein Antivirenprogramm
Computerviren, Trojaner, Würmer sind Programme, die Daten auf Ihrem PC manipulieren, ausspähen oder löschen können. Deshalb ist ein Antivirenprogramm unerläßlich. Allerdings müssen Sie es regelmäßig (mindestens einmal in der Woche) aktualisieren, um auch gegen neue Viren geschützt zu sein. In allen Virenschutzprogrammen ist deshalb eine automatische Update-Funktion integriert
Viren verbreiten sich meistens über E-Mail-Anhänge oder Datenträger. Deshalb gilt: Im Umgang mit Dateianhängen müssen Sie besonders vorsichtig sein. Öffnen Sie nie Dateianhänge von unbekannten Absendern. Da E-Mail-Absender leicht gefälscht werden können, öffnen Sie nie Anhänge von denen Sie nicht wissen, was sich dahinter verbirgt. Nutzen Sie ihren Virenscanner, um Dateien aus dem Internet oder Datenträger, die Sie erhalten auf Viren und Trojaner zu scannen.
Ich empfehle Ihnen das Produkt Avira AntiVir Personal Edition Premium zum jährlichen Preis von 20,- Euro. Hier erhalten Sie zusätzlich zum Schutz vor Viren, Trojanern und Würmen auch einen effektiven Spamschutz für Ihr Mail-Programm und einen integrierten Spy- und Adwareschutz.
4.) Sichern Sie Ihre persönlichen Daten
Sie sollten unbedingt persönliche wichtige Daten regelmäßig sichern, damit diese bei Verlust (z.B. durch einen Stromausfall, einen Hardwaredefekt oder einen Virus) einfach wieder hergestellt werden können. Dazu können Sie die wichtigsten Daten regelmäßig auf eine CD oder DVD speichern, oder auf eine externe Festplatte. Es gibt zahlreiche günstige oder kostenlose Programme, die automatisch regelmäßige Backups vornehmen. Oft liefern auch die Hersteller von externen Festplatten gute Backup-Programme mit.














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