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» Dieser Artikel wurde am
27. September 2008
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Scholarz in der Public Beta Phase

Herzlichen Glückwunsch zum offiziellen scholarz.net - Start. Eben erreichte mit die Pressemitteilung der Macher: “Die an der Universität Würzburg entwickelte Plattform „scholarz.net“ (Wissenschaftler-Netz) öffnet sich für alle Interessierten. Ab 24. September 2008 können wissenschaftlich Arbeitende die intelligente Software unter www.scholarz.net kostenlos über das Internet nutzen.”

Ich hatte als Betatester am 4.Juni 2008 von meinen ersten Eindrücken berichtet und 5 Punkte für den Erfolg des Projektes genannt. Bei drei davon sehe ich klare Fortschritte:

1.) Datensicherheit: Das Vertrauen in die Datensicherheit wächst mit dem Wissen um die Langfristigkeit des Projekts. Hier ist die Gründung der Better Research GmbH ein Schritt in die richtige Richtung. Und da digitalen Daten im Web, auf der eigenen Festplatte oder auf dem USB-Stick nie 100% geschützt sind ist, die “Backup”-Funktion ein wichtiges Features.

2.) Kritische Masse: Mit nach Infos der Pressemitteilung über 2000 Nutzern ist die Chance, relevante Kontakte zu finden groß. Zumal wenn ganze Fakultäten oder Forschungsbereiche sich beteiligen.

3.) Hilfefunktion: “Ganz trivial ist scholarz.net [...] nicht – man muss etwas damit spielen, bis einem aufgeht, was alles möglich ist. Aber es lohnt sich! scholarz.net ist eben keine industrielle Software, sondern eine gewachsene Lösung von Doktoranden für Doktoranden.” (Zitat aus der PM) Die Hilfefunktion ist mittlerweile ziemlich umfangreich, wenn jetzt die FAQs noch ausgebaut werden …

4.) Portierungsmöglichkeiten: Mittlerweile lassen Bibtex-Files lassen sich importieren und so eine schon vorhandene Bibliografische-Datenbank einlesen. Das erleichtert den Umstieg. Was mir noch fehlt, ist die schnelle Möglichkeit, einzelne bibtex oder endnote Einträge aus scholar.google.com oder fachspezifischen Literaturdatenbanken per Copy-and-Paste zu kopieren. Bis jetzt geht das nur über die manuelle Eingabe der bibliografischen Daten oder den Export eines bibtex-files von der Festplatte.

5.) Die Schnittstellen zu anderen Tools fehlen noch, aber hier gilt (um mich selbst zu zitieren): “Als Nicht-Informatiker kann ich nicht einschätzen, wie realistisch meine Wünsche sind. Aber deswegen sind’s ja auch Wünsche.

Wer für sich selbst noch auf der Suche nach einem Personal-Wissensmanagement-Tool ist, und zudem die Vorzüge des Web 2.0 View definition in a new window für die Zusammenarbeit mit anderen kennt, dem sei scholarz unbedingt zum Ausprobieren empfohlen.

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Der Artikel wurde am Samstag, den 27. September 2008 geschrieben. Er ist abgelegt unter folgenden Kategorien: News, Wissenschaft. Er ist mit folgenden Tags versehen: , . Sie können hier einen Trackback senden Trackback zum Artikel anlegen. Kommentieren Sie den Artikel und lassen Sie sich bei neuen Kommentaren Feed für Kommentare automatisch benachrichtigen.

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Kommentare (2)

1

Björn

schrieb am 29. September 2008 um 17:43 Uhr:

Danke für den Bericht, werd mir die Software mal anschauen, hast mir ziemlich neugierig gemacht o_O

2

ebius

schrieb am 2. Oktober 2008 um 14:56 Uhr:

dito.

ich werde auch mal einen blick drauf werfen.

danke für die info!



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